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Es werden Posts vom August, 2013 angezeigt.

Das Erbe der bernsteinfarbenen Augen

1545 ging ich mal wieder durch den Wald auf der Suche nach etwas zu Essen. Ich musste immer tiefer in den Wald um etwas zu finden. Man hatte mich schon mehrmals gewarnt, dass es in den Wälder nicht sicher war und es Geschöpfe gab, die einen zerfleischten und in Stücke reißen würden. Doch auch das hielt mich nicht auf. Auf meinen Bogen konnte ich mich stets verlassen und auch die kleine handliche Axt hatte ich immer auf meiner Jagd dabei. Ich hatte ein Hirsch gesehen und legte mich auf die Lauer. Langsam und leise pirschte ich mich Zentimeter für Zentimeter heran. Dann zog ich einen Pfeil und spannte den Bogen. Um mich herum war es still und ich konzentrierte mich ganz auf mein Ziel. Das Fleisch des Hirsches würde mich sicher einige Tage über Wasser halten und das Fell konnte ich auch gewinnbringend verkaufen. Ich atmete tief ein und wollte gerade meinen Pfeil abschießen, als ein dunkles Geschöpf aus dem Busch vor dem Hirsch heraus sprang und es mit seinen großen Krallen zerriss. Das Kn...

Nullam felis tenebrarum (Teil 22)

Ich erholte mich rasch und wir hatten einige Monate der Ruhe uns verdient. Dennoch behielten wir die Werwölfe genau im Auge. Wir alle wuchsen immer mehr zusammen. Die nächtlichen Streifzüge mit den Männern machte ich ausschließlich allein und die Mädchen blieben zu Hause. Zu groß erschien mir die Gefahr, dass ihnen wieder etwas zustoßen würde. Mir gefiel die Ruhe nicht sonderlich, doch ich wusste das sie jeder von uns brauchte. Noch vor Sonnenaufgang kamen Ty, Eras und ich wieder zurück nach Hause. Ty hatte sein Zimmer auf den Dachboden bekommen. So konnte er sich nun auch endlich zurückziehen. Er hatte seine Etage in ein kleines separates Apartment verwandelt und es sehr rustikal eingerichtet. Man konnte spüren das er dafür dankbar war. Auch wenn keiner es eigentlich mitbekommen sollte, so konnte man die kleinen Flirtereien zwischen ihm und Cecilia spüren. Sie schlich sich oftmals, wenn Ellen beschäftigt war, nach oben zu  ihm. Doch trauten sie sich nicht es auch öf...