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Es werden Posts vom März, 2016 angezeigt.

Schnee in New Orleans (Teil 3)

Er bat um ein Gespräch mit ihr. Trotz das sie ihn nicht kannte, lud sie ihn ein und bat ihm Kekse und Kaffee an. Gerührt von der Gastfreundschaft und von dem schlechten Gewissen geplagt, erzählte er Innas Mutter, dass er im Auftrag ihrer Tochter da sei. "Sie hat einen Job angenommen außerhalb von Moskau, um sie weiter  unterstützen zu können. Leider musste sie gestern schon los, aber sie hat mich gebeten ihnen etwas zu geben." Michail zog ein Bündel Geld hervor. Es waren gut 200.000 Rubel. Innas Mutter erschrack als sie das Bündel Geld sah und brach in Tränen aus. "Inna hat mir gesagt, das es ihr leid tut. Dass sie sich nicht von ihnen verabschieden konnte. So hofft sie auch das ihnen das etwas helfen wird. Sie möchte versuchen, dass sie ihr Studium in Jura fortsetzen kann, um sie besser unterstützen zu können. 

Schnee in New Orleans (Teil 2)

Sorgsam legte er sie auf eine der Sitzbänke und nahm ihr den Besen aus der Hand. Lächelnd meinte er zu ihr: "Du hast jetzt Feierabend. Geh nach Hause und schlafe." Ungläubig schaute sie ihn an, war sie doch mit dem Putzen noch nicht fertig. Gerade als sie ihm das entgegnen wollte, kam er ihr zuvor. "Den Rest schaffe ich schon alleine. Nun geh, bevor Sergej es noch mitbekommt." Inna nahm ihre Jacke und Tasche und ging in die Nacht. Als sie die Bar verlassen hatte, legte Michail den Besen zur Seite und schloss die Tür ab. Hatte er doch noch etwas mit Sergej zu besprechen. So ging er nach hinten zu dessen Büro und ging ohne zu klopfen hinein. Sergej ließ sich gerade von einem seiner Mädchen einen blasen und drückte ihren Kopf noch etwas fester an sich, als die Tür aufsprang. "Du hast auch noch nichts von anklopfen gehört, du Bastard." knurrte er Michail entgegen.

Schnee in New Orleans (Teil 1)

Inna war 20 Jahre jung und hatte schon ein hartes Leben hinter sich. Sie musste in Armut aufwachsen in der Nähe von Moskau. Ihre Eltern waren sehr streng und wollten ihr ein besseres Leben ermöglichen. Doch Inna brach ihr Jurastudium ab, als ihr Vater schwer krank wurde. Nun versuchte sie sich mit kleineren Job über Wasser zu halten und die stetig steigenden Kranknehausrechnungen zu begleichen. Durch ein paar Kollegen in einer Bar kam sie zu Sergej. Er betrieb im Herzen Moskaus eine kleine Nachtbar. Im Hinterzimmer konnte man sich von Prostituierten einen schönen Abend verrichten lassen. Natürlich war das nur eines seiner kleinen Geschäfte, die Sergej nebenbei betrieb und dabei die Bar als Tarnung nutzte. Zudem schmierte er regelmäßig die Polizei, so blieben Razzias und derartige Untersuchungen der Räumlichkeiten aus.