Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2020 angezeigt.

Die goldene Maske (Teil 5)

Unbemerkt schafften sie es dem Saal zu entfliehen. Auf der Dachterrasse konnte man die ganze Stadt überblicken. Fasziniert von der Aussicht ging Zina an das Geländer und schaute hinab. Ihr Blick schweifte über die Dächer und Straßen. Leon nahm seine Maske ab und ging hinter sie. Er beugte sich etwas vor und raunte ihr ins Ohr. "Die Aussicht ist fast so schön wie du es bist Zina. Darf ich dir die Maske abnehmen, damit ich dein wunderschönes Gesicht in voller Gänze betrachten kann?" Unsicher ob sie seiner Bitte nachkommen sollte, zögerte Zina. Als Leon es mitbekam legte er als Vertrauensbeweis seine Maske als erstes ab und lächelte sie an. Mit einem Nicken signalisierte sie ihm, dass sie bereit war ihre nun auch abzulegen. Nachdem Zina ihre Maske abgelegt hatte und die Augen wieder öffnete, stand vor ihr nur noch ein sprachloser Mann. 

Die goldene Maske (Teil 4)

Diese wurden dann von zwei Männern in das Zimmer geleitet und Aiden kam in den Ballsaal wieder. Er nickte einen der anderen Männern zu und nahm Zina zu sich, da er das Hotel mit ihr verlassen wollte. "Komm ich denke es wird Zeit, dass wir gehen." lächelte er sie unter seiner Maske an. Wieder nickte sie nur stumm und stand auf. Fühlte sie sich doch die ganze Zeit über fehl am Platz, bei diesem Ball. Er fuhr mit ihr zu seinem Loft und bot ihr eins seiner Gästezimmer an. Dabei war es ein Zimmer, welches mit Glassteinen abgetrennt wurde. Sie nahm es dankend an, auch wenn sie wusste das sie wie auf dem Präsentierteller saß. Erzog sich zurück, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass sie allein war, zog sie das Kleid aus und ging nackt in das große Boxspringbett. Zina zog sich die Decke bis zu den Schultern hoch und versuchte sich zu entspannen. 

Die goldene Maske (Teil 3)

 Zinas Augen mussten sich an das helle Licht gewöhnen, als sie das Badezimmer, welches mit den weißen Marmorfliesen gefliest war, betrat. Auch hier schien der Boden ebenso von der Sonne geküsst und gewärmt worden zu sein wie in dem Herrenzimmer nebenan. So konnte es noch immer nicht glauben, welchen Luxus hier drin herrschte. Es schien als würde sie in einer anderen Welt sein. Um nicht zu träumen kniff sie sich selbst in den Oberarm. Der Schmerz der sofort sich durch den Arm zog, deutete ihr an, dass sie wirklich in diesem Raum stand. Das Zimmer war mit einem großen, beleuchteten Spiegel ausgestattet, der über einem weißen Marmorwaschbecken mit goldenen Wasserhahn hing. Links neben der Tür in einer kleinen Nische befand sich eine Toilette, die ebenfalls sehr edel war. In der rechten Ecke des Badezimmers war eine Wasserfalldusche angebracht, in der zwei Personen locker platz gefunden hätten. 

Die goldene Maske (Teil 2)

 Es wurden zwölf Mädchen aus unterschiedlichen Räumen mit einem schwarzen Samtschal über den Augen geholt. Alle Mädchen hatten nur ein leichtes, verschmutztes, weißes Longshirt an. Mit ihren nackten Füßen stolperten sie in Begleitung von Männern den Gang entlang, Richtung des Ausgangs. Zufrieden bei dem Anblick der Mädchen und dem Wissen, dass es ein erfolgsversprechender Abend werden würde, hielt er ein kleines Glas Wasser, in dem sich eine Aspirin gerade sprudelnd auflöste, in der Hand. Er beobachtete den Transport der Mädchen und funkelte seine Männer, welche zu grob zu den Mädchen waren, streng an. Sie wussten, dass sie die Mädchen, wenn sie weg gebracht wurden, nicht zu hart anfassen durften. Schließlich waren sie die Waren, die heute über den Tisch gehen sollten. Aiden war ein strenger Boss und so war es nicht verwunderlich, dass auch einmal der eine oder andere Mann verschwand, wenn er sich gegen Aiden auflehnte und es zu weit trieb. Er stand vor Zinas Zelle und schob den Ri...

Die goldene Maske (Teil 1)

Zina stand am Gate und checkte gerade ein. Sie hatte ein halbes Jahr nach ihrer Ausbildung zur Rechtanwaltsfachangestellte endlich das Geld zusammen bekommen, um nach San Andés, Kolumbien, zu fliegen. Endlich konnte sie dem tristen Wetter in Berlin entfliehen und Sonne an den wunderschönen Stränden tanken . Im Vorfeld hatte sie sich erkundigt, wo es die angesagtesten Partys gab. Kurz vor den Abschlussprüfungen hatte sie mit ihrem Freund Schluss gemacht, da er sie mit ihrer damals besten Freundin betrogen hatte. Die Stewardess gab ihr die Tickets und so stieg sie in das Flugzeug. Bei ihrem Sitz angekommen, stöpselte sie ihren MP3-Player ein und stimmte sich mit ihrer Lieblingsplaylist auf den Urlaub ein. War es für sie das erste Mal, dass sie nun ganz allein in den Urlaub flog. Zina war schon mehrfach gereist, meist mit ihren Eltern oder Freunden, doch ganz ohne Begleitung war sie noch nie unterwegs gewesen. Während das Flugzeug sich in Richtung der Sonne bewegte, schloss sie die Augen ...

The Medieval Story (Teil 2)

 Der Teufelsspäher nahm ein paar Scheite Holz und legte sie in die Glut. Er fachte es erneut an. Die Wärme breitetr sich im kleinen Haus schnell aus und er stöberte unterdessen mit seinen Blicken über die Töpfchen, Gefäße und Bünde voll Kräuter. Suchte er doch einen klaren Indiz für die Anschuldigung, dass sie eine Hexe sei. Doch er fand nichts. Entweder versteckte sie es sehr gut, oder sie war einfach nur ein normales Weib.  Blieb die aufsteigende Wärme auch dem Weib nicht verborgen, so wachte sie schnell auf und streckte ihre steifen Glieder. „Wie ich sehe ist das Leben wieder in euch gekehrt.“ Merkte sie an, als sie aus dem Stuhl aufstand und die Decke und das Fell sorgfältigt  legte. „Ich danke euch, dass ihr das Feuer neu entfacht habt, aber sagt was erhofft ihr mit eurem Blick zu finden.“ Schmunzelte sie leicht in sich hinein, als sie ihn fragte ohne aufzusehen. „Ich habe mich nur gefragt, was ihr seid, Weib.“ Entgegnete er ihr mit seiner nun wieder kräftig klingend...

The Medieval Story (Teil 1)

 Im Jahre 1545, an einem kalten Februar Tag, erschien ein stattlicher Mann im Dorf. Er wurde vom Klerus des kleinen Dorfes beauftragt nach dem Rechten zu schauen, da es Gerüchte gab, dass der Teufel Einzug gehalten habe und die Gemeinschaft vergifte. War dieser doch in den Reihen der Klerus bekannt dafür, denn Teufel zu erkennen. Das Dorf lag in den Highlands, umringt von einer übbigen Flora und Fauna. Die Felder erstreckten sich über die Wiesen von Glen Trool, dem einst schönsten Tal der Highlands. Die Bauern trieben ihr Vieh an den warmen Sommertagen dem Fluss entlang. Ein kleiner Weg führte vom Tal in das Dorf und in die Highlands wieder hinaus. Viel gab es hier nicht, war es doch eines der ärmlichen Dörfer der Gegend. 

Die zweite Chance

Er saß in der kleinen, stickigen und heruntergekommenen Bar, die er sein eigen nennen durfte, am Rande von Seattle. Er trank in einem Eichenholz gereiften Whiskey. Seine Gedanken schweiften umher und landeten einmal mehr in der Vergangenheit. So wie ihm die Erinnerung an sein altes Leben schmerzte, so schmerzte es auch ihn in diesem Rattenloch festzuhängen. Ein grollendes Brummen, was leicht nach einem Seuftzen klang, kroch ihm die Kehle empor, als die Tür aufsprang und das Sonnenlicht die Bar flutete. Er musste die Augen zusammenpressen, um wenigstens einen Schemen zu erkennen. Erst als die Tür hinter dem Gast wieder in Schloss fiel und sich die Gestalt näherte, konnte er erkennen, dass es eine Frau ist. Sie kam festen Schrittes auf ihn zu und fragte mit kurzen Sätzen nach dem Telefon. Sie selbst klang angespannt und wütend, doch ihr Körper strahlte eine Dominanz und Stärke aus, die er zuvor nur an einen Menschen wahrgenommen hatte. Mit einem Kopfnicken deutete er die Richtung des Tel...

Erben des Blutes von Kendra Leigh Castle

Kurz vor Weihnachten habe ich mir die drei Bücher von Erben des Blutes geholt und sie gelesen. Dabei handelt es sich um die Bücher dunkler Fluch, verborgene Träume und vertraute Schatten. Die Bände sind sehr gleich aufgebaut vom Logo. So dass man gut erkennen kann, dass sie zusammen gehören. Desweiteren finde ich persönlich die Hervorhebung der Augen und den Namen beim Cover der Buchreihe sehr gut umgesetzt.

Verschwunden? Vier Jahre nach dem letzten Post

Hallo meine Lieben, ja ich war drei Jahre verschwunden. Der Grund dafür war eine turbulente Zeit, mit vielen neuen und tollen Ereignissen in meinem Leben. Die Zeit des Umbruchs ist für mich allerdings immer noch nicht um. So kann es durchaus noch vorkommen, dass ich leider diesen Blog nicht so sehr pflegen kann wie ich es eigentlich möchte. Es stehen noch so viele Projekte an, die ich umsetzen möchte und werde. So befindet sich der Blog gerade auch im Wandeln, in Form seines Aussehens. Es wird eine Zeit brauchen bis ich alles überarbeitet bekomme, aber es ist mir wichtig und genau aus diesem Grund werde ich es auch durchziehen. So werde ich auch mein Bestes zu geben, um euch ein paar Geschichten zum Lesen zu geben.  Liebe Grüße eurer Lenchen