Ich machte mich auf den Heimweg und ging alles noch einmal durch. In mir wuchs mit jedem Schritt der Gedanke, dass ich heute noch meine Bannkreise verstärken sollten. Diese Unterredung, die Tyran und ich unweigerlich belauschen mussten, beunruhigte mich doch etwas. Als ich in meinem Vorgarten eintrat stand eine kleine Gestalt in der Dunkelheit. Ich kontrollierte sofort mit einem flüchtigen Blick meine Bannkreise, doch sie waren nicht zerstört. Dennoch war ich gegenüber dieser Gestalt eher skeptisch. Mein kleines Räuspern, was ich von mir gab, ließ die Gestalt aufschrecken und aus dem Versteck kommen. Es war ein junges Mädchen, doch ihr Duft verriet mir, dass sie nicht das Mädchen war, was bei Enderis war. Ich nahm ihre Hand und deutete ihr an, mit mir ins Haus zu kommen.
Still und ängstlich folgte sie mir in mein Haus. Im Haus erkannte ich, dass sie von irgendwas verfolgt und übel zugerichtet worden war. Ihre Kleidung war an einigen Stellen zerrissen und ihr Gesicht war blutverschmiert und dreckig. Dass sie kein Vampir erwischt hatte war ein wahres Wunder. Ich ging in mein Badezimmer und ließ ihr ein Bad ein, dann ging ich noch ein paar Sachen aus meinem Kleiderschrank holen und legte sie auf das kleine Schränkchen im Bad. Als das Badewasser fertig war, bot ich ihr meine Hand an und sprach sie mit gedämpfter Stimme an: „Komm kleines, ich habe für dich Badewasser eingelassen und frische Kleidung habe ich dir auch zurecht gemacht. Geh dich erst einmal frisch machen und dann sagst du mir bitte was mit dir passiert ist.“ Sie nickte und ging ins Bad.
Während sie das Bad genoss, ging ich noch einmal vor die Tür und verstärkte die Bannkreise. Ich hatte das Gefühl, dass ich beobachtet wurde und schaute mich immer wieder um. Auch mit einem fokussierenden Blick konnte ich nichts erkennen. So ging ich in den hinteren Garten und vollzog mein allabendliches Ritual. Ich hoffte, dass die Kleine nicht schon aus der Badewanne war, als ich das Haus wieder betrat. Ich hatte Glück, sodass ich dem Mädchen noch einen Tee zubereiten konnte. Natürlich belegte ich den Lindenblütentee mit einem kleinen Wahrheitszauber. So würde ich auf jeden Fall alles erfahren, auch wenn sie mir nicht alles erzählen würde. Der zog noch eine kleine Weile durch bevor ich ihn auf den Couchtisch stellte. Ich zog mich kurz in mein Schlafzimmer zurück und schlüpfte in etwas Bequemes. Diesmal waren es keine Corsage und enge Jeans, nein zu Hause liebte ich es in einem weitem Shirt und einer Jogginghose herum zulaufen.
Als ich nach unten ging war das Mädchen immer noch nicht aus dem Bad heraus gekommen. So beschloss ich, dass ich vorsichtig anklopfte und nachfragte, ob es ihr gut ging. Aus meinem Bad kam ein kleines zögerliches ja, und so fragte ich ob alles in Ordnung sei und ich auf sie warten würde. In mir stieg ein leichter Hunger auf und ich holte mir ein Glas Blut. Das leerte ich noch in der Küche und wusch es ab bevor ich ins Wohnzimmer ging und es mir auf der Couch gemütlich machte. Ich zog mir die Decke ran und lag sie über mich. Auch wenn mir seit meiner Wandlung nicht mehr Kalt oder zu warm werden konnte, spürte ich doch gern einen kuschligen Stoff auf meiner Haut. Das gab mir das Gefühl von etwas Menschlichkeit.
Ich hatte es mir gerade gemütlich gemacht, als das Mädchen den Raum betrat und mich anschaute. Instinktiv drehte ich mich um und lächelte sie an. In meine Stimme legte ich eine gute Portion Sicherheit und Einfühlsamkeit hinein, als ich mit ihr sprach. „komm setzt dich und trink den Tee. Der wird dir gut tun. Hier bist du sicher. Niemand kann dir etwas tun.“ Wieder nickte sie stumm und setzte sich auf dem Zweisitzer. Sie nahm die bereitliegende Decke und schloss sie um ihren immer noch zitternden Körper. Vorsichtig nahm sie die Tasse und pustete mit leichtem Atem der aufsteigende Rauch des Tees beiseite bevor sie den ersten Schluck nahm. So wie dieser ihre Kehle hinunter rann begann mein Wahrheitszauber zu wirken und sie schaute mich an. „Mein Name ist Ellen und ich bin vor einer großen Gestalt die mich in dem Park angegriffen hatte geflohen. Irgendwie rannte vor mir eine schwarze Katze und zeigte mir den Weg hier her. Na ja und als ich mich hier versteckte, sah ich das die Gestalt nicht hier rein konnte und da bin ich hier geblieben, bis sie kamen.“ In ihrer Stimme konnte man immer noch die Angst erkennen und als sie sagte das sie eine Katze, den Weg hierher zeigte, wusste ich das es Luna war.
„Weißt du welche Augen die Gestalt hatte?“ fragte ich nach. Sie nickte und antwortete mir mit ihrer zerbrechlichen Stimme: „Ja, sie waren Topasgelb und leuchteten fast schon golden.“ Ohne ein Wort zu sagen stand ich auf und ging in die Küche, um an meinen Kalender zu schauen. Denn ich wollte mir sicher sein bei dem was ich vermutete. Als mein Blick auf den Kalender fiel wurde mir schlagartig klar was sie angefallen haben musste. Ich ging zurück und sie schaute mich fragend an. „Ist alles Okay?“ fragte sie. Lächelnd entgegnete ich ihr: „Ja, es ist alles okay. Du kannst wenn du möchtest hier bleiben und dich ausruhen. Nur bitte ich dich, dass du das Haus nicht verlässt und keinen herein bittest und komme bitte nicht in mein Schlafzimmer.“ Sie nahm meine Einladung dankend an und erzählte mir noch einiges aus ihrem Leben.
Still und ängstlich folgte sie mir in mein Haus. Im Haus erkannte ich, dass sie von irgendwas verfolgt und übel zugerichtet worden war. Ihre Kleidung war an einigen Stellen zerrissen und ihr Gesicht war blutverschmiert und dreckig. Dass sie kein Vampir erwischt hatte war ein wahres Wunder. Ich ging in mein Badezimmer und ließ ihr ein Bad ein, dann ging ich noch ein paar Sachen aus meinem Kleiderschrank holen und legte sie auf das kleine Schränkchen im Bad. Als das Badewasser fertig war, bot ich ihr meine Hand an und sprach sie mit gedämpfter Stimme an: „Komm kleines, ich habe für dich Badewasser eingelassen und frische Kleidung habe ich dir auch zurecht gemacht. Geh dich erst einmal frisch machen und dann sagst du mir bitte was mit dir passiert ist.“ Sie nickte und ging ins Bad.
Während sie das Bad genoss, ging ich noch einmal vor die Tür und verstärkte die Bannkreise. Ich hatte das Gefühl, dass ich beobachtet wurde und schaute mich immer wieder um. Auch mit einem fokussierenden Blick konnte ich nichts erkennen. So ging ich in den hinteren Garten und vollzog mein allabendliches Ritual. Ich hoffte, dass die Kleine nicht schon aus der Badewanne war, als ich das Haus wieder betrat. Ich hatte Glück, sodass ich dem Mädchen noch einen Tee zubereiten konnte. Natürlich belegte ich den Lindenblütentee mit einem kleinen Wahrheitszauber. So würde ich auf jeden Fall alles erfahren, auch wenn sie mir nicht alles erzählen würde. Der zog noch eine kleine Weile durch bevor ich ihn auf den Couchtisch stellte. Ich zog mich kurz in mein Schlafzimmer zurück und schlüpfte in etwas Bequemes. Diesmal waren es keine Corsage und enge Jeans, nein zu Hause liebte ich es in einem weitem Shirt und einer Jogginghose herum zulaufen.
Als ich nach unten ging war das Mädchen immer noch nicht aus dem Bad heraus gekommen. So beschloss ich, dass ich vorsichtig anklopfte und nachfragte, ob es ihr gut ging. Aus meinem Bad kam ein kleines zögerliches ja, und so fragte ich ob alles in Ordnung sei und ich auf sie warten würde. In mir stieg ein leichter Hunger auf und ich holte mir ein Glas Blut. Das leerte ich noch in der Küche und wusch es ab bevor ich ins Wohnzimmer ging und es mir auf der Couch gemütlich machte. Ich zog mir die Decke ran und lag sie über mich. Auch wenn mir seit meiner Wandlung nicht mehr Kalt oder zu warm werden konnte, spürte ich doch gern einen kuschligen Stoff auf meiner Haut. Das gab mir das Gefühl von etwas Menschlichkeit.
Ich hatte es mir gerade gemütlich gemacht, als das Mädchen den Raum betrat und mich anschaute. Instinktiv drehte ich mich um und lächelte sie an. In meine Stimme legte ich eine gute Portion Sicherheit und Einfühlsamkeit hinein, als ich mit ihr sprach. „komm setzt dich und trink den Tee. Der wird dir gut tun. Hier bist du sicher. Niemand kann dir etwas tun.“ Wieder nickte sie stumm und setzte sich auf dem Zweisitzer. Sie nahm die bereitliegende Decke und schloss sie um ihren immer noch zitternden Körper. Vorsichtig nahm sie die Tasse und pustete mit leichtem Atem der aufsteigende Rauch des Tees beiseite bevor sie den ersten Schluck nahm. So wie dieser ihre Kehle hinunter rann begann mein Wahrheitszauber zu wirken und sie schaute mich an. „Mein Name ist Ellen und ich bin vor einer großen Gestalt die mich in dem Park angegriffen hatte geflohen. Irgendwie rannte vor mir eine schwarze Katze und zeigte mir den Weg hier her. Na ja und als ich mich hier versteckte, sah ich das die Gestalt nicht hier rein konnte und da bin ich hier geblieben, bis sie kamen.“ In ihrer Stimme konnte man immer noch die Angst erkennen und als sie sagte das sie eine Katze, den Weg hierher zeigte, wusste ich das es Luna war.
„Weißt du welche Augen die Gestalt hatte?“ fragte ich nach. Sie nickte und antwortete mir mit ihrer zerbrechlichen Stimme: „Ja, sie waren Topasgelb und leuchteten fast schon golden.“ Ohne ein Wort zu sagen stand ich auf und ging in die Küche, um an meinen Kalender zu schauen. Denn ich wollte mir sicher sein bei dem was ich vermutete. Als mein Blick auf den Kalender fiel wurde mir schlagartig klar was sie angefallen haben musste. Ich ging zurück und sie schaute mich fragend an. „Ist alles Okay?“ fragte sie. Lächelnd entgegnete ich ihr: „Ja, es ist alles okay. Du kannst wenn du möchtest hier bleiben und dich ausruhen. Nur bitte ich dich, dass du das Haus nicht verlässt und keinen herein bittest und komme bitte nicht in mein Schlafzimmer.“ Sie nahm meine Einladung dankend an und erzählte mir noch einiges aus ihrem Leben.
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