Die zwei Wochen verflogen wie im Flug und wir versuchten so viel wie möglich vorzubereiten. Ellen und Cecilia wurden auf einen Kampf vorbereitet. Ich brachte Ellen, die wirklich sehr schnell lernte, einige Zauber bei, die sie zur Verteidigung einsetzen konnte. Cecilia wurde von Tyran mit zwei Dolchen vertraut gemacht. Sie lernte schnell die Kampfkunst. Sie verbrachten viel Zeit damit und Ty war Ende der zweiten Woche sehr stolz auf sie. Auch ich war nicht untätig, während Ellen ihre Zauber mit Eras schulte mischte ich einige Zaubertränke zusammen, die einige der Werwölfe für kurze Zeit irritieren und außer Gefecht setzen sollten. Ich mischte alle etwas stärker, jedoch war die Dosierung nicht lebensbedrohlich. An den Abend vor dem Vollmond gingen wir noch einmal alle Einzelheiten durch. "Wir bleiben immer zusammen und Ellen wird mit mir einen magischen Schutzkreis ziehen. Also sollte keiner von uns aus ihn heraustreten." meinte ich. Ich schaute zu meinem Liebsten und überlegte kurz. "Liebster, ich weiß nicht, ob dich unser Schutzkreis schützt, wenn er nicht sogar dich komplett raus schmeißt."
Mit einem Lachen schaute er mich an und meinte trocken: "Dann lass es uns doch ausprobieren." Mit einem Nicken gingen wir in den Garten und stellten uns in Formation. Ellen und ich fassten und an die Hände und sprachen den Zauber, bevor wir einen kreis um uns zogen. Einen kurzen Moment war ein kleiner Schimmer um uns herum zu sehen. Erwartungsvoll schauten wir meinen Liebsten an, als er sich in seinen weißen Wolf verwandelte. Seine blauen Augen schauten zu mir auf und ich nickte ihm zu. Er blieb in unserem Kreis drin, Erst als er zum Sprung ansetzte und hinaus sprang kam er nicht mehr herein. Egal was er tat, ob er hineinspringen wollte, kratzen oder sich entgegen stemmte, nichts tat sich an dem Schutzkreis. So verwandelte er sich wieder zurück und wollte in den Kreis hinein, doch selbst das gelang ihn nicht. Nun wussten wir, dass er zwar hinaus, aber nicht mehr hinein konnte. Ellen und ich lösten den Kreis wieder auf und wir gingen gemeinsam nach drinnen. Als sich alle setzten ergriff ich wieder das Wort. "Wir setzen erst den Schutzkreis ein, wenn wir merken, dass die Tinkturen nicht mehr wirken und die Gegner immer mehr werden.
Ellen braucht im Kampf immer Schutz, denn ihre Zauber brauchen etwas bis sie wirken und wenn sie einige einsetzt, dann braucht sie den Augenkontakt mit ihrem Ziel. Also macht bitte nicht den Fehler und rennt in ihr Sichtfeld, denn das könnte ihr Tod bedeuten. So haltet auch ihr den Rücken frei. So und bevor wir gleich schlafen gehen brauche ich noch eure Waffen. Deine allerdings nicht." meinte ich zu Eras und legte meine Hand sanft auf seine. "Du wirst sicher genauso reagieren wie die anderen Wölfe, wenn du Kontakt mit dem Wolfskraut hattest." Wolfkraut war eine wirkungsvolle Waffe, gegen Werwölfe, wenn man sie als Tinktur benutzte. Ich hatte von einer weisen Hexe gelernt, dass man ihn auch zum vergiften von Waffen nutzen konnte. Mein Blick richtete sich nun gegen Ty und ich schaute ihn etwas besorgt an "Ty, du musst dich genauso wie ich in Acht nehmen, vor ihren Waffen. Du hast gesehen was sie getan haben, als wir im Theater waren. So denke ich werden sie morgen auch wieder das Zeug verwenden. Also nehme dich bitte in Acht." Sein rechter Mundwinkel zog sich zu einem Grinsen leicht nach oben und er lehnte sich entspannt zurück.
"Hexlein, du weißt doch mich bekommt nichts so schnell klein. Auch so eine kleine Horde von Teppichvorleger nicht. Aber meinst du wirklich, dass sie sich morgen noch zusammenschließen werden, nachdem wir mehr als zehn Duzend ausgerottet haben?" entgegnete er gelassen. Still nickte ich nur und ging dann in die Küche, um einen frischen Sud vom Wolfskraut zu machen. Ellen erhob sich auch und ging wieder hinaus in den Garten, um das Schutzritual zu vollziehen. Eras folgte mir in die Küche und betrat sie, als ich gerade ins siedende Wasser das Kraut hineinlegen wollte. Er stellte sich hinter mich und schlang seine Arme um meine Taille, bevor er mir einen kleinen Kuss auf die Wange gab. Seine warmen Lippen wärmten meine kalte Haut für einen Moment. "Mein Stern, bist du dir sicher, dass wir soviel brauchen werden? Ich sehe es auch so wie Tyran, auch wenn ich dem Reizzähnchen nicht gerne Recht gebe. Aber wir haben in den letzten zwei Wochen sehr viel erreichen können." Ich neigte meinen Kopf etwas und legte das Wolfskraut beiseite. Meine Augen trafen auf seine und ich lächelte ihn an.
"Ja mein Liebster. Ich weiß wie Ty und du kämpfen könnt, doch mache ich mir Sorgen, ob Cecilia und Ellen genauso standfest und zielsicher sind. So gut sie es auch in den letzten Tagen geschafft haben, sich zu beweisen, dennoch sind sie in einer Schlacht völlige Anfänger. Ich möchte nur ungern jemanden verlieren, egal wen." Erasmus nickte verständnisvoll und küsste mich, bevor er sich wieder von mir löste und aus der Küche ging. Im Türrahmen blieb er noch einen Moment stehen und hauchte mir mit einem Augenzwinkern zu: "Beeil dich mein Stern, ich warte oben auf dich." Mit einem verstohlenen Grinsen zog er sich dann zurück und ich braute auf meinem Herd den Wolfskraut zusammen. Es vergingen noch ein paar Stunden bevor ich zu ihm in mein Zimmer kam. In der Zwischenzeit hatten sich auch schon die Anderen zurück gezogen und waren zu Bett gegangen. Denn der morgige Abend würde uns einiges abverlangen. Eras schlief schon und ich kuschelte mich an ihn. Doch bevor ich einschlief bat ich die Mondmutter um ihre schützende Hand bei unserem morgigen Kampf gegen die Werwölfe.
Als ich schlief erschien mir die große Mutter im Traum und nahm mich mit zu sich nach oben. Sie zeigte mir etwas, was mir den Atem sicherlich gestockt hätte, wenn ich noch unter dem Atmern wäre. Ich sah den uns bevorstehenden Kampf mit den Wölfen. Es sah fürchterlich aus, wir waren umstellt von ihnen. Meine Blicke richteten sich zur Mondmutter die mir ein Lächeln schenkte und ich fragte sie: "Werden wir den Kampf überstehen?" Doch ich bekam keine Antwort von ihr. Im nächsten Moment stand ich plötzlich mitten in der Schlacht. wir hatten uns gerade zusammengestellt nur Eras war in seiner vollen Wolfsgestalt noch draußen. Wir hatten den Schutzkreis schon gezogen und mussten zuschauen wie er allein gegen den Anführer kämpfte. Eine immer größer werdende Traube aus Wölfen bildete sich um uns. Doch bevor ich sah, ob Eras ihn bezwingen konnte, wurde ich geweckt. Der Tag der Schlacht war gekommen.
Mit einem Lachen schaute er mich an und meinte trocken: "Dann lass es uns doch ausprobieren." Mit einem Nicken gingen wir in den Garten und stellten uns in Formation. Ellen und ich fassten und an die Hände und sprachen den Zauber, bevor wir einen kreis um uns zogen. Einen kurzen Moment war ein kleiner Schimmer um uns herum zu sehen. Erwartungsvoll schauten wir meinen Liebsten an, als er sich in seinen weißen Wolf verwandelte. Seine blauen Augen schauten zu mir auf und ich nickte ihm zu. Er blieb in unserem Kreis drin, Erst als er zum Sprung ansetzte und hinaus sprang kam er nicht mehr herein. Egal was er tat, ob er hineinspringen wollte, kratzen oder sich entgegen stemmte, nichts tat sich an dem Schutzkreis. So verwandelte er sich wieder zurück und wollte in den Kreis hinein, doch selbst das gelang ihn nicht. Nun wussten wir, dass er zwar hinaus, aber nicht mehr hinein konnte. Ellen und ich lösten den Kreis wieder auf und wir gingen gemeinsam nach drinnen. Als sich alle setzten ergriff ich wieder das Wort. "Wir setzen erst den Schutzkreis ein, wenn wir merken, dass die Tinkturen nicht mehr wirken und die Gegner immer mehr werden.
Ellen braucht im Kampf immer Schutz, denn ihre Zauber brauchen etwas bis sie wirken und wenn sie einige einsetzt, dann braucht sie den Augenkontakt mit ihrem Ziel. Also macht bitte nicht den Fehler und rennt in ihr Sichtfeld, denn das könnte ihr Tod bedeuten. So haltet auch ihr den Rücken frei. So und bevor wir gleich schlafen gehen brauche ich noch eure Waffen. Deine allerdings nicht." meinte ich zu Eras und legte meine Hand sanft auf seine. "Du wirst sicher genauso reagieren wie die anderen Wölfe, wenn du Kontakt mit dem Wolfskraut hattest." Wolfkraut war eine wirkungsvolle Waffe, gegen Werwölfe, wenn man sie als Tinktur benutzte. Ich hatte von einer weisen Hexe gelernt, dass man ihn auch zum vergiften von Waffen nutzen konnte. Mein Blick richtete sich nun gegen Ty und ich schaute ihn etwas besorgt an "Ty, du musst dich genauso wie ich in Acht nehmen, vor ihren Waffen. Du hast gesehen was sie getan haben, als wir im Theater waren. So denke ich werden sie morgen auch wieder das Zeug verwenden. Also nehme dich bitte in Acht." Sein rechter Mundwinkel zog sich zu einem Grinsen leicht nach oben und er lehnte sich entspannt zurück.
"Hexlein, du weißt doch mich bekommt nichts so schnell klein. Auch so eine kleine Horde von Teppichvorleger nicht. Aber meinst du wirklich, dass sie sich morgen noch zusammenschließen werden, nachdem wir mehr als zehn Duzend ausgerottet haben?" entgegnete er gelassen. Still nickte ich nur und ging dann in die Küche, um einen frischen Sud vom Wolfskraut zu machen. Ellen erhob sich auch und ging wieder hinaus in den Garten, um das Schutzritual zu vollziehen. Eras folgte mir in die Küche und betrat sie, als ich gerade ins siedende Wasser das Kraut hineinlegen wollte. Er stellte sich hinter mich und schlang seine Arme um meine Taille, bevor er mir einen kleinen Kuss auf die Wange gab. Seine warmen Lippen wärmten meine kalte Haut für einen Moment. "Mein Stern, bist du dir sicher, dass wir soviel brauchen werden? Ich sehe es auch so wie Tyran, auch wenn ich dem Reizzähnchen nicht gerne Recht gebe. Aber wir haben in den letzten zwei Wochen sehr viel erreichen können." Ich neigte meinen Kopf etwas und legte das Wolfskraut beiseite. Meine Augen trafen auf seine und ich lächelte ihn an.
"Ja mein Liebster. Ich weiß wie Ty und du kämpfen könnt, doch mache ich mir Sorgen, ob Cecilia und Ellen genauso standfest und zielsicher sind. So gut sie es auch in den letzten Tagen geschafft haben, sich zu beweisen, dennoch sind sie in einer Schlacht völlige Anfänger. Ich möchte nur ungern jemanden verlieren, egal wen." Erasmus nickte verständnisvoll und küsste mich, bevor er sich wieder von mir löste und aus der Küche ging. Im Türrahmen blieb er noch einen Moment stehen und hauchte mir mit einem Augenzwinkern zu: "Beeil dich mein Stern, ich warte oben auf dich." Mit einem verstohlenen Grinsen zog er sich dann zurück und ich braute auf meinem Herd den Wolfskraut zusammen. Es vergingen noch ein paar Stunden bevor ich zu ihm in mein Zimmer kam. In der Zwischenzeit hatten sich auch schon die Anderen zurück gezogen und waren zu Bett gegangen. Denn der morgige Abend würde uns einiges abverlangen. Eras schlief schon und ich kuschelte mich an ihn. Doch bevor ich einschlief bat ich die Mondmutter um ihre schützende Hand bei unserem morgigen Kampf gegen die Werwölfe.
Als ich schlief erschien mir die große Mutter im Traum und nahm mich mit zu sich nach oben. Sie zeigte mir etwas, was mir den Atem sicherlich gestockt hätte, wenn ich noch unter dem Atmern wäre. Ich sah den uns bevorstehenden Kampf mit den Wölfen. Es sah fürchterlich aus, wir waren umstellt von ihnen. Meine Blicke richteten sich zur Mondmutter die mir ein Lächeln schenkte und ich fragte sie: "Werden wir den Kampf überstehen?" Doch ich bekam keine Antwort von ihr. Im nächsten Moment stand ich plötzlich mitten in der Schlacht. wir hatten uns gerade zusammengestellt nur Eras war in seiner vollen Wolfsgestalt noch draußen. Wir hatten den Schutzkreis schon gezogen und mussten zuschauen wie er allein gegen den Anführer kämpfte. Eine immer größer werdende Traube aus Wölfen bildete sich um uns. Doch bevor ich sah, ob Eras ihn bezwingen konnte, wurde ich geweckt. Der Tag der Schlacht war gekommen.
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