Ich schaute ihm tief in die Augen und sah seine Wut und Lust zu Morden. Er hob seine Pranke und war zum Angriff bereit. Er hetzte auf mich los und ich setzte zum Sprung an, ich machte einen Vorwärtssalto über seinen Kopf hinweg und landete auf seinen Rücken. Sofort stoppte er und versuchte mich wieder abzuwerfen. Die Klingen meiner getränkten Dolche rammte ich ihn zwischen die Schulterblätter. Er jaulte schmerzverzerrt auf. Einer der jüngeren Wölfe sah das und sprang mir in den Rücken. Er zog mich vom Rücken des Alphas und presste mich auf den Waldboden. Tyran sah das in seinem Augenwinkel und stürmte los, nachdem er den Wolf, den er gerade noch in Schach gehalten hatte das Genick brach. Er zog aus seinem Ledermantel eine zweischneidige Klinge und setzte sie an. Sein Fuß rammte sich in den Waldboden und er stieß sich damit ab, in der Luft ließ er sie Klinge singen und schlug dem Wolf, der nun auf mir hockte die Klinge in den Rücken. Ty landete neben uns und der Wolf brach über mir zusammen. Mühsam kroch ich unter ihm hervor, Tyran konnte mir nicht helfen, da er von zwei weiteren Wölfen angegriffen wurde.
Auch Erasmus kämpfte nun in seiner Wolfsgestalt und riss einen Wolf nach dem anderen die Kehle auf. Cecilia und Luke hatten auch alle Hände voll zu tun, dabei wurden sie immer wieder von den Zaubern von Ellen unterstützt. So dezimierte sich langsam die Zahl der Wölfe. Ich widmete mich wieder dem Alpha. Meine Dolche steckten immer noch in seinen Rücken und ich rannte auf ihn zu. Er drehte sich um als ich kurz vor ihm war und holte aus. Er schlug mit seiner Pranke zu, sodass ich gegen den nächsten Baum prallte. Der Alpha war doch stärker als ich gedacht hatte. Ich brauchte eine Weile um mich wieder zu sammeln und startete dann wieder einen Angriff. Diesmal konnte ich mich auf seinen Rücken platzieren und zog meine Dolche heraus. Er jaulte wieder auf vor Schmerzen. Einer seiner Kopannen setzte zum Sprung an, um ihn zu helfen, doch er kam nicht so weit. Er prallte an einer Art Schutzschild, was sich vor mich aufbaute, ab. Mein Blick fiel über das Schlachtfeld hin zu Ellen, die das Schutzschild hervor beschworen hatte. Ich nickte ihr zu und widmete mich wieder dem Alpha. Erneut schlug ich ihm meine vergifteten Dolche in den Rücken. Ich roch sein Blut und in mir wuchs der Drang ihn zu Beißen.
Mein Körper spannte sich an und ich legte mich auf seinen Rücken. Dabei hauchte ich ihn ins Ohr: "Bist du bereit zu sterben, Wolf?" In diesem Moment rannte er mit mir los, setzte zum Sprung an und ließ sich mit den Rücken, auf den ich immer noch saß, gegen ein Felsen knallen. Wir rutschten beide hinunter und ich blieb erneut taumelnd liegen. Ellen, Cecilia, Luke und Eras hatten die Aktion gesehen. Ellen schrie nach Ty und deutete auf mich. Tyran zog sein Schwert aus dem Kopf eines Wolfes und rannte zu mir. Auch Eras stürmte los. Sie kamen nun parallel auf uns zu. Eras sprang auf den Rücken des Alphas und biss sich in seinem Nacken fest, sodass er mich aus den Augen verlor. In diesem Augenblick war auch schon Ty zur Stelle und nahm mich auf seine Arme. Er lief schnell mit mir zu Ellen und forderte sie auf. "Los mach den verdammten Schutzkreis." Ellen nickte nur und begann den Schutzkreis allein zu ziehen. Jedoch hielt er nicht all zu lange. Doch lang genug, damit ich wieder auf die Beine konnte. Eras lieferte sich einen blutigen Kampf mit dem Alpha. Ich rappelte mich auf und nahm Ellens Hände.
Gemeinsam sprach wir den Schutzzauber noch einmal und zogen um uns den Schutzkreis. Als der Schutzkreis gezogen war, richtete ich meinen Blick auf Eras. Er musste viele Schläge einstecken, aber verteilte auch sehr viele. Doch man konnte immer mehr sehen, dass seine Kräfte schwinden. Ich blickte nach oben zur großen Mutter und bat sie innerlich um Hilfe. Unsanft wurde ich aus meinen Gebeten gerissen, als Cecilia und Ellen Eras Namen schrien. Mein Blick richtete sich wieder zu ihn und ich sah wie er schwerverletzt zu Boden geworfen wurde und sich zurück verwandelte. In mir stieg die Angst und die Wut zugleich, denn ich wusste, dass er nicht in unseren Kreis hinein konnte. Meine Stimme erklang hell und laut, sodass ein Windstoß aufkam, der die Blätter durchschüttelte. "ERAS!" Ich streckte meine Hand aus dem Schutzkreis und deutete ihn an, dass er zu mir kommen sollte. Mit letzter Kraft kam er zu mir gerannt und ergriff meine Hand. In diesem Moment spürte ich wie die große Mondmutter neben mir stand und ihre schützende Hand um unsere legte. So zog ich ihn in den Kreis.
Die Mondmutter nickte mir entschlossen zu und übergab mir meinen alten Jagdbogen, den ich zur wilden Jagd von ihr bekommen hatte. Ich fixierte den Alpha und blendete alles um mich herum aus. Dann trat ich einen Schritt aus dem Schutzkreis und spannte meinen Bogen. Die Sehne erstrahlte in einem weiß blauen Schimmer. Ich hatte nur noch den Alpha im Blick. Alles andere darum wurde schwarz und still. Meine Ohren vernahmen nichts und für einen kurzen Moment dachte ich, dass selbst die Zeit den Atem anhielt. In meinen Armen spürte ich wie sich die Energie sich sammelte und bündelte. Zwischen Bogen und Sehne entstand nach und nach ein Pfeil aus reinem Licht. Der Alpha setzte zum Sprung an und in diesem Moment ließ ich die Sehne aus meinen Fingern gleiten. Der Pfeil schoss geradewegs in sein Herz. Ohne Schwierigkeit glitt er durch sein Fell und Brustkorb. Er bohrte sich geradewegs in sein Herz und füllte es mit reiner Energie, dabei blieb es sofort stehen. Der Wolf blieb für einen Bruchteil einer Sekunde in der Luft stehen, bevor er zu Boden sackte. Die anderen Rudelmitglieder schauten fassungslos zu, wie ihr Alphatier gerade von mir getötet wurde.
Auch die Anderen realisierten nicht sofort was geschehen war. Ich schaute mich um und fragte mit einer eisigen Kälte in der Stimme: "Will noch jemand, die reine Energie spüren?" Die Wölfe zogen sich langsam rückwärts zurück. Keiner wollte es mehr mit uns aufnehmen. Hatten sie doch viele ihrer Kameraden verloren, in diesem Kampf. Ellen löste den Kreis auf und Tyran schrie ihnen nach: "Und wehe einer von euch flohbesetzten Teppichratten kommt noch einmal in die Nähe der Stadt." Eras, der von Luke gestützt wurde, legte sanft eine Hand auf meine Schulter und raunte: "Mein Stern, wie hast du mich in den Kreis bekommen?" - "Mit der Hilfe von unserer Mondmutter mein Liebster. Sie gab mir auch die Kraft und die Energie, diesen Kampf zu beenden." In meinen Händen hielt ich noch immer meinen Bogen, der nun auch für die anderen sichtbar war. Es war ein aus Weidenholz gefertigter Boden, in dessen Verzierungen ein leichten weiß blauen Schlimmer hatte. Man konnte die Sehne nicht erkennen, doch sah man dem Bogen an, dass dieser gespannt war.
Auch Erasmus kämpfte nun in seiner Wolfsgestalt und riss einen Wolf nach dem anderen die Kehle auf. Cecilia und Luke hatten auch alle Hände voll zu tun, dabei wurden sie immer wieder von den Zaubern von Ellen unterstützt. So dezimierte sich langsam die Zahl der Wölfe. Ich widmete mich wieder dem Alpha. Meine Dolche steckten immer noch in seinen Rücken und ich rannte auf ihn zu. Er drehte sich um als ich kurz vor ihm war und holte aus. Er schlug mit seiner Pranke zu, sodass ich gegen den nächsten Baum prallte. Der Alpha war doch stärker als ich gedacht hatte. Ich brauchte eine Weile um mich wieder zu sammeln und startete dann wieder einen Angriff. Diesmal konnte ich mich auf seinen Rücken platzieren und zog meine Dolche heraus. Er jaulte wieder auf vor Schmerzen. Einer seiner Kopannen setzte zum Sprung an, um ihn zu helfen, doch er kam nicht so weit. Er prallte an einer Art Schutzschild, was sich vor mich aufbaute, ab. Mein Blick fiel über das Schlachtfeld hin zu Ellen, die das Schutzschild hervor beschworen hatte. Ich nickte ihr zu und widmete mich wieder dem Alpha. Erneut schlug ich ihm meine vergifteten Dolche in den Rücken. Ich roch sein Blut und in mir wuchs der Drang ihn zu Beißen.
Mein Körper spannte sich an und ich legte mich auf seinen Rücken. Dabei hauchte ich ihn ins Ohr: "Bist du bereit zu sterben, Wolf?" In diesem Moment rannte er mit mir los, setzte zum Sprung an und ließ sich mit den Rücken, auf den ich immer noch saß, gegen ein Felsen knallen. Wir rutschten beide hinunter und ich blieb erneut taumelnd liegen. Ellen, Cecilia, Luke und Eras hatten die Aktion gesehen. Ellen schrie nach Ty und deutete auf mich. Tyran zog sein Schwert aus dem Kopf eines Wolfes und rannte zu mir. Auch Eras stürmte los. Sie kamen nun parallel auf uns zu. Eras sprang auf den Rücken des Alphas und biss sich in seinem Nacken fest, sodass er mich aus den Augen verlor. In diesem Augenblick war auch schon Ty zur Stelle und nahm mich auf seine Arme. Er lief schnell mit mir zu Ellen und forderte sie auf. "Los mach den verdammten Schutzkreis." Ellen nickte nur und begann den Schutzkreis allein zu ziehen. Jedoch hielt er nicht all zu lange. Doch lang genug, damit ich wieder auf die Beine konnte. Eras lieferte sich einen blutigen Kampf mit dem Alpha. Ich rappelte mich auf und nahm Ellens Hände.
Gemeinsam sprach wir den Schutzzauber noch einmal und zogen um uns den Schutzkreis. Als der Schutzkreis gezogen war, richtete ich meinen Blick auf Eras. Er musste viele Schläge einstecken, aber verteilte auch sehr viele. Doch man konnte immer mehr sehen, dass seine Kräfte schwinden. Ich blickte nach oben zur großen Mutter und bat sie innerlich um Hilfe. Unsanft wurde ich aus meinen Gebeten gerissen, als Cecilia und Ellen Eras Namen schrien. Mein Blick richtete sich wieder zu ihn und ich sah wie er schwerverletzt zu Boden geworfen wurde und sich zurück verwandelte. In mir stieg die Angst und die Wut zugleich, denn ich wusste, dass er nicht in unseren Kreis hinein konnte. Meine Stimme erklang hell und laut, sodass ein Windstoß aufkam, der die Blätter durchschüttelte. "ERAS!" Ich streckte meine Hand aus dem Schutzkreis und deutete ihn an, dass er zu mir kommen sollte. Mit letzter Kraft kam er zu mir gerannt und ergriff meine Hand. In diesem Moment spürte ich wie die große Mondmutter neben mir stand und ihre schützende Hand um unsere legte. So zog ich ihn in den Kreis.
Die Mondmutter nickte mir entschlossen zu und übergab mir meinen alten Jagdbogen, den ich zur wilden Jagd von ihr bekommen hatte. Ich fixierte den Alpha und blendete alles um mich herum aus. Dann trat ich einen Schritt aus dem Schutzkreis und spannte meinen Bogen. Die Sehne erstrahlte in einem weiß blauen Schimmer. Ich hatte nur noch den Alpha im Blick. Alles andere darum wurde schwarz und still. Meine Ohren vernahmen nichts und für einen kurzen Moment dachte ich, dass selbst die Zeit den Atem anhielt. In meinen Armen spürte ich wie sich die Energie sich sammelte und bündelte. Zwischen Bogen und Sehne entstand nach und nach ein Pfeil aus reinem Licht. Der Alpha setzte zum Sprung an und in diesem Moment ließ ich die Sehne aus meinen Fingern gleiten. Der Pfeil schoss geradewegs in sein Herz. Ohne Schwierigkeit glitt er durch sein Fell und Brustkorb. Er bohrte sich geradewegs in sein Herz und füllte es mit reiner Energie, dabei blieb es sofort stehen. Der Wolf blieb für einen Bruchteil einer Sekunde in der Luft stehen, bevor er zu Boden sackte. Die anderen Rudelmitglieder schauten fassungslos zu, wie ihr Alphatier gerade von mir getötet wurde.
Auch die Anderen realisierten nicht sofort was geschehen war. Ich schaute mich um und fragte mit einer eisigen Kälte in der Stimme: "Will noch jemand, die reine Energie spüren?" Die Wölfe zogen sich langsam rückwärts zurück. Keiner wollte es mehr mit uns aufnehmen. Hatten sie doch viele ihrer Kameraden verloren, in diesem Kampf. Ellen löste den Kreis auf und Tyran schrie ihnen nach: "Und wehe einer von euch flohbesetzten Teppichratten kommt noch einmal in die Nähe der Stadt." Eras, der von Luke gestützt wurde, legte sanft eine Hand auf meine Schulter und raunte: "Mein Stern, wie hast du mich in den Kreis bekommen?" - "Mit der Hilfe von unserer Mondmutter mein Liebster. Sie gab mir auch die Kraft und die Energie, diesen Kampf zu beenden." In meinen Händen hielt ich noch immer meinen Bogen, der nun auch für die anderen sichtbar war. Es war ein aus Weidenholz gefertigter Boden, in dessen Verzierungen ein leichten weiß blauen Schlimmer hatte. Man konnte die Sehne nicht erkennen, doch sah man dem Bogen an, dass dieser gespannt war.
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