Schluchzend und wie ein Häufchen Elend saß sie auf ihrem Stuhl und hatte den Blick gesenkt: "Ich bin es." schniefte sie. Cecilia wollte gestehen, sie hielt den Druck der nun noch stärker geworden war, nicht mehr aus. "Ich bin die Ratte."-"Was sagst du da?" fragte entsetzt Tyran. Er hatte wie auch wir anderen eher Luke im Verdacht gehabt. Doch das es Cecilia war, damit hatte keiner gerechnet. Ein tiefes Schluchzen brach sie hervor, bevor sie uns ihre Geschichte erzählte. "Ich bin die Ratte, von der das Mädchen geredet hatte. Mir wurde aufgetragen, euch auszuspionieren. Vor allem dich Maeve. Endris meinte, wenn ich das nicht tun würde, würden sie meine Eltern umbringen." sie unterbrach sich selbst, weil sie wieder aufschluchzen musste. Ellen reichte ihr ein Taschentuch und ich ballte die Faust, als ich den Namen Endris hörte. Ich wusste, dass da auch mein alter Meister nicht weit sein konnte. In mir stieg immer mehr die Wut auf. Eras vernahm mein Gefühlschaos und legte sanft seine Hand auf meine Faust und schaute mich liebevoll an. Leise flüsterte er mir zu: "Beruhig dich mein Stern. Ich weiß das es nicht leicht ist."
Cecilia putzte sich kurz die Nase und wischte sich mit dem Handrücken die Tränen von den Wangen. Ihr Masscara war leicht verlaufen. Doch das kümmerte keinen. Mit gebrochener Stimme erklärte sie weiter: "Als ich gerade einmal 10 war, wurde ich von irgendwelchen schmierigen Typen verschleppt. Meine Eltern hatten anfangs noch nach mir gesucht, doch irgendwann gaben sie auf. Ich wurde damals in ein Kellerverließ gesperrt, dort bekam ich nur alle zwei Tage mal etwas zu essen. Täglich hatte man mich verprügelt und mich so versucht zu brechen. Anfangs blieb ich noch stark doch irgendwann hatte auch ich nicht mehr die Hoffnung das man mich retten würde. Ich fühlte mich im Stich gelassen von meinen Eltern. Ich war einige Jahre in Gefangenschaft von den Typen. Und als ich ..." ihre Stimme brach in diesem Moment komplett zusammen und sie brach wieder in wilden Tränen aus. Man konnte spüren wie sehr es ihr leid tat und sie das alles eigentlich nicht wollte. Tyran nahm sie in den Arm, von seiner anfänglichen Wut auf den Verräter war nichts mehr übrig geblieben. Sie spürte das sie geborgen war und fasste sich wieder.
".... als ich 12 war begannen die Schweine meinen Körper zu beflecken. Ich musste mit ihnen Sachen machen."-"Ist schon gut Cecilia, ich glaube das versteht jeder. Das brauchst du uns nicht näher zu schildern." meinte ich sanft und nickte ihr verständnisvoll zu. Sie nickte und übersprang diesen Akt der seelischen Grausamkeit, der ihr angetan wurde. "Ich weiß nicht wieso, aber die Typen hatten mich vor glaub zwei Jahren, dann an Endris verkauft, so dass sie nicht von den Leuten umgebracht wurden. Endris Meister hielt mich erst als Sklavin und ich musste genau die gleichen Dinge tun, wie bei den anderen Typen auch. Doch er war anders, langsam gab er mir das Gefühl das ich nicht irgendein Stück Fleisch bin, was man sich einfach so nimmt wie man es gerade braucht. Ich dachte er zeigt mir etwas Gefühl und gab mir Nähe. Dabei wollte er mich nur von sich abhängig machen. Es dauerte nicht lange, da hatte ich mich in ihn verliebt. Ich hätte alles für ihn getan. Als das Gerücht umher ging, dass eine alte und mächtige Hexe hier her gezogen sei, wurde ich immer als Beobachter losgeschickt.
Mein Auftrag war es, dass ich dich finden sollte Maeve. Ich sollte dich suchen und ausspionieren. Immer wenn ich mit nichts wiederkehrte musste ich Schläge einstecken. Denn ich hatte ja versagt und Endris Meister wurde immer ungeduldiger. Aber drei Wochen bevor wir das erste Mal aufeinander trafen, wurde ich von diesen Bonsen-Werwölfen gefangen genommen. Sie versuchten ihn zu erpressen und ich hatte gehofft das er mich befreien würde und diese Hunde, entschuldige Eras, töten würde. Doch da hatte ich mich getäuscht. Ich war ihm egal. Ihr hattet mich aufgenommen und gezeigt was es wirklich heißt geliebt zu werden. Egal ob als Schwester, als Familienmitglied oder auch als Freundin." Ihre Blicke schweiften erst zu Ellen, dann zu Eras und mir und zuletzt zu Tyran. "Ihr habt mir gezeigt, was ich lang und verzweifelt gesucht hatte. Doch dann hab ich einen Fehler gemacht. Ich bin in einer Nacht wieder zu Endris geflogen und habe ihm erzählt das ich bei euch nun bin. Doch als ich wieder mit nichts brauchbares ankam, wurde ich von seinem Meister geschlagen. Von da an hatte ich mir geschworen, dass ich nichts mehr mit denen zu tun haben wollte.
Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Ihr seid meine Familie, ich habe sonst keinen, außer euch. Bitte schickt mich nicht fort." Meine Blicke schwirrten zu den anderen, die am Tisch saßen und ich meinte mit ruhiger Stimme: "Cecilia, ich würde mich gern mit den anderen beraten bevor ich etwas sage. Tust du mir den Gefallen und gehst hoch?" Ich schaute sie mit einem verständnisvollen und gutmütigen Blick an. Denn in meinem Herzen spürte ich das sie wirklich hier bleiben wollte und jeden von uns sehr mochte. Nickend stand sie auf und ging in das gemeinsame Zimmer von ihr und Ellen. Wir schwiegen uns erst an und reflektierten, jeder für sich, noch einmal das was Cecilia uns gerade alles erzählt hatte. Jeder wusste, dass sie eine sehr schwere Zeit hatte und immer nur an die falschen Leute geraten ist. Aber konnte das, den Verrat an uns wieder wegmachen? Jeder schaute sich um und in den Gesichter war der Zwiespalt sichtlich erkennbar. Luke meldete sich als Erstes zu Wort. Er war zwar jemand der nicht so nahe stand, doch konnte er diese Situation sehr gut beurteilen. "Ich weiß das ich eigentlich nicht zur Truppe so ganz gehöre, aber ich denke, dass sie eine richtig scheiß Zeit hinter sich hat. Und da stellt sich mir die Frage, ist das was sie erlebt hat nicht genug an schlechten Erfahrungen? Klar hat sie Mist gebaut, aber ihr habt sie gesehen, sie ist selbst nicht stolz darauf und bereut es zu tiefst."
Cecilia putzte sich kurz die Nase und wischte sich mit dem Handrücken die Tränen von den Wangen. Ihr Masscara war leicht verlaufen. Doch das kümmerte keinen. Mit gebrochener Stimme erklärte sie weiter: "Als ich gerade einmal 10 war, wurde ich von irgendwelchen schmierigen Typen verschleppt. Meine Eltern hatten anfangs noch nach mir gesucht, doch irgendwann gaben sie auf. Ich wurde damals in ein Kellerverließ gesperrt, dort bekam ich nur alle zwei Tage mal etwas zu essen. Täglich hatte man mich verprügelt und mich so versucht zu brechen. Anfangs blieb ich noch stark doch irgendwann hatte auch ich nicht mehr die Hoffnung das man mich retten würde. Ich fühlte mich im Stich gelassen von meinen Eltern. Ich war einige Jahre in Gefangenschaft von den Typen. Und als ich ..." ihre Stimme brach in diesem Moment komplett zusammen und sie brach wieder in wilden Tränen aus. Man konnte spüren wie sehr es ihr leid tat und sie das alles eigentlich nicht wollte. Tyran nahm sie in den Arm, von seiner anfänglichen Wut auf den Verräter war nichts mehr übrig geblieben. Sie spürte das sie geborgen war und fasste sich wieder.
".... als ich 12 war begannen die Schweine meinen Körper zu beflecken. Ich musste mit ihnen Sachen machen."-"Ist schon gut Cecilia, ich glaube das versteht jeder. Das brauchst du uns nicht näher zu schildern." meinte ich sanft und nickte ihr verständnisvoll zu. Sie nickte und übersprang diesen Akt der seelischen Grausamkeit, der ihr angetan wurde. "Ich weiß nicht wieso, aber die Typen hatten mich vor glaub zwei Jahren, dann an Endris verkauft, so dass sie nicht von den Leuten umgebracht wurden. Endris Meister hielt mich erst als Sklavin und ich musste genau die gleichen Dinge tun, wie bei den anderen Typen auch. Doch er war anders, langsam gab er mir das Gefühl das ich nicht irgendein Stück Fleisch bin, was man sich einfach so nimmt wie man es gerade braucht. Ich dachte er zeigt mir etwas Gefühl und gab mir Nähe. Dabei wollte er mich nur von sich abhängig machen. Es dauerte nicht lange, da hatte ich mich in ihn verliebt. Ich hätte alles für ihn getan. Als das Gerücht umher ging, dass eine alte und mächtige Hexe hier her gezogen sei, wurde ich immer als Beobachter losgeschickt.
Mein Auftrag war es, dass ich dich finden sollte Maeve. Ich sollte dich suchen und ausspionieren. Immer wenn ich mit nichts wiederkehrte musste ich Schläge einstecken. Denn ich hatte ja versagt und Endris Meister wurde immer ungeduldiger. Aber drei Wochen bevor wir das erste Mal aufeinander trafen, wurde ich von diesen Bonsen-Werwölfen gefangen genommen. Sie versuchten ihn zu erpressen und ich hatte gehofft das er mich befreien würde und diese Hunde, entschuldige Eras, töten würde. Doch da hatte ich mich getäuscht. Ich war ihm egal. Ihr hattet mich aufgenommen und gezeigt was es wirklich heißt geliebt zu werden. Egal ob als Schwester, als Familienmitglied oder auch als Freundin." Ihre Blicke schweiften erst zu Ellen, dann zu Eras und mir und zuletzt zu Tyran. "Ihr habt mir gezeigt, was ich lang und verzweifelt gesucht hatte. Doch dann hab ich einen Fehler gemacht. Ich bin in einer Nacht wieder zu Endris geflogen und habe ihm erzählt das ich bei euch nun bin. Doch als ich wieder mit nichts brauchbares ankam, wurde ich von seinem Meister geschlagen. Von da an hatte ich mir geschworen, dass ich nichts mehr mit denen zu tun haben wollte.
Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Ihr seid meine Familie, ich habe sonst keinen, außer euch. Bitte schickt mich nicht fort." Meine Blicke schwirrten zu den anderen, die am Tisch saßen und ich meinte mit ruhiger Stimme: "Cecilia, ich würde mich gern mit den anderen beraten bevor ich etwas sage. Tust du mir den Gefallen und gehst hoch?" Ich schaute sie mit einem verständnisvollen und gutmütigen Blick an. Denn in meinem Herzen spürte ich das sie wirklich hier bleiben wollte und jeden von uns sehr mochte. Nickend stand sie auf und ging in das gemeinsame Zimmer von ihr und Ellen. Wir schwiegen uns erst an und reflektierten, jeder für sich, noch einmal das was Cecilia uns gerade alles erzählt hatte. Jeder wusste, dass sie eine sehr schwere Zeit hatte und immer nur an die falschen Leute geraten ist. Aber konnte das, den Verrat an uns wieder wegmachen? Jeder schaute sich um und in den Gesichter war der Zwiespalt sichtlich erkennbar. Luke meldete sich als Erstes zu Wort. Er war zwar jemand der nicht so nahe stand, doch konnte er diese Situation sehr gut beurteilen. "Ich weiß das ich eigentlich nicht zur Truppe so ganz gehöre, aber ich denke, dass sie eine richtig scheiß Zeit hinter sich hat. Und da stellt sich mir die Frage, ist das was sie erlebt hat nicht genug an schlechten Erfahrungen? Klar hat sie Mist gebaut, aber ihr habt sie gesehen, sie ist selbst nicht stolz darauf und bereut es zu tiefst."
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