".... das aus Feinden Freunde und Verbündete werden kann. Das solltet ihr nicht außer Acht lassen. Sie hat euch schließlich jetzt bei dem Kampf doch auch unterstützt. Ich habe mit ihr gemeinsam gekämpft und es war der Wahnsinn. Man hat richtig gemerkt das sie zu euch gehört. Sie hatte immer ein Auge auf jeden einzelnen versucht zu haben und selbst mir hat sie immer aus einer kniffligen Lage geholfen, auf dem Schlachtfeld. Also, ich würde an eurer Stelle genau nachdenken." Als Luke die Worte von dem Mädchen sprach, wusste ich das es ein versteckter Hinweis gewesen war und ich innerlich begann ich zu fluchen. Es hätte mir doch sofort auffallen müssen. Aber vielleicht war es auch besser so, dass wir jetzt hier am Tisch saßen und uns auch mit so einer unangenehmen Situation auseinander gesetzt hatten. Meine Blicke machten die Runde und ich holte tief Luft bevor ich das Wort ergriff. "Und was meint ihr? Seht ihr das genauso wie ich, dass uns das Orakel eigentlich die Lösung schon genannt hatte? Denn ich bin der Meinung das Cecilia bei uns bleiben sollte. Ich denke, da Luke noch nicht so sehr in unserer Gruppe integriert ist, konnte er es viel sachlicher und klarer sehen, als wir."
Ich schenkte Luke ein Lächeln und war sichtlich froh, dass er zu uns gestoßen war. Kaum hatte ich zu Ende geredet konnte man auf zwei Gesichtern ein Strahlen erkennen. Unser Macho Tyran stand auf und kam um den Tisch zu mir. Noch bevor ich bemerkte was wirklich passierte hatte er mich schon in den Arm genommen. Auch Ellen hatte sich aus Lukes Armen gelöst und kam zu mir. Auf eine Gruppenumarmung war ich nicht eingestellt. Ich fand die Situation so komisch, dass ich begann hell zu lachen. Die komplette Anspannung fiel auf einen Schlag ab. Nach der Umarmung der Zwei überlegten wir, wie wir es Cecilia beibrachten. Wir wussten, dass ihr mindestens ein Stein von einer Größe eines Felsens vom Herzen fallen würde. So schmiedeten wir den Plan, dass Eras zu ihr hoch gehen würde mit einem Koffer. Diesen sollte sie packen und dann nach unten kommen. Als der Plan stand, ging Eras mit einen meiner alten Koffer zu Cecilia. Er ging ohne anzuklopfen ins Zimmer, wo Cecilia mit den Gesicht in den Händen und immer noch laut schluchzend auf dem Bett saß. Sie hob den Kopf und sah zu Erasmus.
Dann erhaschten ihre Blicke den Koffer und ihr war schlagartig klar, wie das Ergebnis ausgefallen sein musste. Wimmernd entschuldigte sie sich bei ihm. Doch Eras blieb ihr gegenüber eiskalt. "Pack deine Sachen. Wenn du fertig bist, kommst du runter. Ich hoffe für dich, dass du nicht zu lange brauchst. Denn ich habe keine Lust noch einmal hoch zukommen." Er stellte den Koffer neben das Bett und ging wieder zur Tür. Doch bevor er hinaus trat, meinte er noch einmal streng: "Bild dir bloß nicht ein, hier einfach türmen zu wollen. Maeve hat eine Barrikade aufs Haus gelegt. Hier kommst du nicht so einfach mehr raus." Cecilia nickte nur fassungslos und starrte auf den Koffer. Wieder brach sie in Tränen aus und sank zu Boden. Nach einer kurzen Weile fing sie sich und begann ihre Sachen zusammen zu packen. Dabei murmelte sie vor sich hin: "Das hast du nicht anders verdient. Sie haben sich vom ersten Tag an um dich gekümmert und du betrügst sie. Du bist es halt nicht wert glücklich zu werden." Sie packte nur das nötigste zusammen und verschloss dann den Koffer. Als sie das Zimmer verließ und die Treppe hinunter ging mit dem Koffer in der Hand, fragte sie sich wo sie nun hin sollte und was noch unten auf sie wartete.
Sie erreichte das Ende der Treppe und ging zu uns ins Wohnzimmer. Die Sonne erblickte gerade am Horizont die Welt und tauchte sie in ein friedfertiges Orange. Cecilia stellte den Koffer neben sich ab und schaute uns Fünf an, wie wir uns vor dem großen Esstisch aufgebaut hatten. Ihre Blicke fielen zu erst zu Tyran, doch auch dieser schaute nur mit eisernen Miene ihr entgegen. Jeder von uns wirkte kalt, herzlos und nicht zuletzt streng. Bevor einer von uns etwas sagen konnte, ertönte die zittrige, wimmernde Stimme von Cecilia: "Es tut mir wirklich leid. Ich weiß das ich euer Vertrauen auf das Schlimmste missbraucht habe und es nicht verdient habe, das ihr mir verzeiht. Dennoch wollte ich euch sagen, dass ihr mir in dieser kurzen Zeit, etwas gegeben habt, was ich die letzten Jahre so schmerzlichst vermisst habe." Bevor sie weitermachen konnte unterbrach sie Tyran mit strengen und herablassenden Ton "Das interessiert uns nicht. Wir haben unsere Entscheidung getroffen."-"Ja, und sei dir sicher. Sie fiel uns sehr leicht." machte Ellen weiter. "Du wurdest hier aufgenommen und hast sie alle verraten." meinte Luke.
Nun war Eras an der Reihe. Wieder war er kalt zu ihr. "Du hast uns allen etwas vorgespielt, aber wenn du meinst, dass du keine Wahl hattest, da liegst du falsch." Ich vervollständigte es noch. "Denn als du deinen Fuß in mein Haus gesetzt hast, hattest du eine Wahl. Denn du hättest uns gegenüber gleich ehrlich sein sollen." Nun trat Tyran ein Schritt auf Cecilia zu. Sie schaute zu Boden und schniefte. Wusste sie das sie nun gehen musste. Doch dann hob Tyran liebevoll ihren Kopf und schaute ihr tief in die Augen. Dabei meinte er liebevoll zu ihr: "Dennoch wissen wir, dass du es genießt bei uns zu sein und uns liebst. Wenn du uns versprichst, ab sofort immer ehrlich zu sein, dann kannst du bleiben." Ungläubig starrte sie ihn an und konnte es nicht glauben, war es wirklich so, dass sie bleiben durfte? Cecilias Blick ging an Ty vorbei und schaute nun uns an. Jeder von uns hatte ein Lächeln im Gesicht und nickte. "Aber eine Sache wäre da noch." unterbrach ich die Stille und deutete auf den Koffer. "Du wirst ab sofort nicht mehr mit Ellen zusammen in einem Zimmer wohnen."
Ich schenkte Luke ein Lächeln und war sichtlich froh, dass er zu uns gestoßen war. Kaum hatte ich zu Ende geredet konnte man auf zwei Gesichtern ein Strahlen erkennen. Unser Macho Tyran stand auf und kam um den Tisch zu mir. Noch bevor ich bemerkte was wirklich passierte hatte er mich schon in den Arm genommen. Auch Ellen hatte sich aus Lukes Armen gelöst und kam zu mir. Auf eine Gruppenumarmung war ich nicht eingestellt. Ich fand die Situation so komisch, dass ich begann hell zu lachen. Die komplette Anspannung fiel auf einen Schlag ab. Nach der Umarmung der Zwei überlegten wir, wie wir es Cecilia beibrachten. Wir wussten, dass ihr mindestens ein Stein von einer Größe eines Felsens vom Herzen fallen würde. So schmiedeten wir den Plan, dass Eras zu ihr hoch gehen würde mit einem Koffer. Diesen sollte sie packen und dann nach unten kommen. Als der Plan stand, ging Eras mit einen meiner alten Koffer zu Cecilia. Er ging ohne anzuklopfen ins Zimmer, wo Cecilia mit den Gesicht in den Händen und immer noch laut schluchzend auf dem Bett saß. Sie hob den Kopf und sah zu Erasmus.
Dann erhaschten ihre Blicke den Koffer und ihr war schlagartig klar, wie das Ergebnis ausgefallen sein musste. Wimmernd entschuldigte sie sich bei ihm. Doch Eras blieb ihr gegenüber eiskalt. "Pack deine Sachen. Wenn du fertig bist, kommst du runter. Ich hoffe für dich, dass du nicht zu lange brauchst. Denn ich habe keine Lust noch einmal hoch zukommen." Er stellte den Koffer neben das Bett und ging wieder zur Tür. Doch bevor er hinaus trat, meinte er noch einmal streng: "Bild dir bloß nicht ein, hier einfach türmen zu wollen. Maeve hat eine Barrikade aufs Haus gelegt. Hier kommst du nicht so einfach mehr raus." Cecilia nickte nur fassungslos und starrte auf den Koffer. Wieder brach sie in Tränen aus und sank zu Boden. Nach einer kurzen Weile fing sie sich und begann ihre Sachen zusammen zu packen. Dabei murmelte sie vor sich hin: "Das hast du nicht anders verdient. Sie haben sich vom ersten Tag an um dich gekümmert und du betrügst sie. Du bist es halt nicht wert glücklich zu werden." Sie packte nur das nötigste zusammen und verschloss dann den Koffer. Als sie das Zimmer verließ und die Treppe hinunter ging mit dem Koffer in der Hand, fragte sie sich wo sie nun hin sollte und was noch unten auf sie wartete.
Sie erreichte das Ende der Treppe und ging zu uns ins Wohnzimmer. Die Sonne erblickte gerade am Horizont die Welt und tauchte sie in ein friedfertiges Orange. Cecilia stellte den Koffer neben sich ab und schaute uns Fünf an, wie wir uns vor dem großen Esstisch aufgebaut hatten. Ihre Blicke fielen zu erst zu Tyran, doch auch dieser schaute nur mit eisernen Miene ihr entgegen. Jeder von uns wirkte kalt, herzlos und nicht zuletzt streng. Bevor einer von uns etwas sagen konnte, ertönte die zittrige, wimmernde Stimme von Cecilia: "Es tut mir wirklich leid. Ich weiß das ich euer Vertrauen auf das Schlimmste missbraucht habe und es nicht verdient habe, das ihr mir verzeiht. Dennoch wollte ich euch sagen, dass ihr mir in dieser kurzen Zeit, etwas gegeben habt, was ich die letzten Jahre so schmerzlichst vermisst habe." Bevor sie weitermachen konnte unterbrach sie Tyran mit strengen und herablassenden Ton "Das interessiert uns nicht. Wir haben unsere Entscheidung getroffen."-"Ja, und sei dir sicher. Sie fiel uns sehr leicht." machte Ellen weiter. "Du wurdest hier aufgenommen und hast sie alle verraten." meinte Luke.
Nun war Eras an der Reihe. Wieder war er kalt zu ihr. "Du hast uns allen etwas vorgespielt, aber wenn du meinst, dass du keine Wahl hattest, da liegst du falsch." Ich vervollständigte es noch. "Denn als du deinen Fuß in mein Haus gesetzt hast, hattest du eine Wahl. Denn du hättest uns gegenüber gleich ehrlich sein sollen." Nun trat Tyran ein Schritt auf Cecilia zu. Sie schaute zu Boden und schniefte. Wusste sie das sie nun gehen musste. Doch dann hob Tyran liebevoll ihren Kopf und schaute ihr tief in die Augen. Dabei meinte er liebevoll zu ihr: "Dennoch wissen wir, dass du es genießt bei uns zu sein und uns liebst. Wenn du uns versprichst, ab sofort immer ehrlich zu sein, dann kannst du bleiben." Ungläubig starrte sie ihn an und konnte es nicht glauben, war es wirklich so, dass sie bleiben durfte? Cecilias Blick ging an Ty vorbei und schaute nun uns an. Jeder von uns hatte ein Lächeln im Gesicht und nickte. "Aber eine Sache wäre da noch." unterbrach ich die Stille und deutete auf den Koffer. "Du wirst ab sofort nicht mehr mit Ellen zusammen in einem Zimmer wohnen."
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