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Nullam felis tenebrarum (Teil 33)

Hoch in den Bergen war die kleine Hütte in der Ellen, Cecilia, Tyran und Luke sich erholten. Es war ein kleiner Pärchenausflug, indem sich die Vier gegenseitig etwas näher kommen wollten. Die Männer kamen gerade vom Nachtangeln mit ihrer mageren Ausbeute wieder, als die Mädchen in der Küche standen und über ihre Beziehung redeten. "Es ist echt toll endlich mal etwas Zeit zu Zweit zu haben. Wie ist es eigentlich bei euch? Ist Luke auch immer so, dass er dir hinter her kommt wenn du mal ins Bad verschwindest, wenn du dich frisch machen willst?" fragte kichernd Cecilia Ellen. Ellen wollte gerade grinsend antworten, als Tys dunkle Stimme erklang. "Willst du damit sagen, dass du das nicht magst Kleine?" Puderrot drehte sich Cecilia um und schüttelte heftig mit den Kopf. "Nein so meinte ich das nicht. Es ist nur so, dass ich das nicht kenne." Stotterte sie drauf los und rechtfertigte sie sich.  Man konnte klar erkennen, dass sie sich ertappt fühlte. Grinsend kam er näher und legte den Fisch auf die Arbeitsfläche. Zog sie dann zu sich und küsste sie leidenschaftlich. "Ist doch okay, Kleine." Ellen sah den Fisch und verzog das Gesicht. "Denn macht ihr Jungs aber. Ich steck da nicht meine Finger hinein."

Luke schmunzelte und ging zu Ellen. Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und meinte sanft zu ihr. "Das machen wir doch gern. Es ist nur schade, dass es heute unser letzte Nacht ist, bevor wir wieder nach Hause müssen." Ellen nickte und schmiegte sich an ihn. Die Mädchen richteten ein paar kleine Salate und die Männer bereiteten den Fisch zu. Sie wollten sich noch einen schönen Abend machen bevor sie wieder sich auf die Heimreise machten. Es würde zwar nur zwei Stunden dauern, doch waren sie abgeschnitten von dem ganzen Trouble zu hause. So machten sie hinter der Hütte ein kleines Lagerfeuer und bruten den Fisch an. Sie genossen den Sternen erfüllten Abend. Jeder kuschelte sich an seinen Partner und genoss die friedfertige Umgebung. Keiner von ihnen bemerkte das sie aus dem Wald heraus beobachtet wurden. Die Vier gingen spät in der Nacht zu Bett. Während des Tages, bereiteten Cecilia, Luke und Ellen alles schon einmal für die bevorstehende Abreise vor. Tyran schlief noch, am frühen Nachmittag gesellte sich Cecilia, nach getaner Arbeit, noch einmal zu ihm. Luke und Ellen genossen das Wetter und hatten einen kleinen Ausflug an den nahe liegenden See gemacht. 


Cecilia schlief an Tys Seite ein und beide bemerkten nicht, dass jemand um das Haus schlich. Doch anstatt hinein zu gehen ging die Person wieder in den Wald hinein und verwischte seine Spuren. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kamen auch Luke und Ellen von ihrem kleinen Ausflug an den See zurück. Beide stiegen aus dem Auto aus und Luke rümpfte etwas die Nase. Es lag ein eigenartiger Geruch in der Nase, den er nicht genau deuten konnte. Ellen schaute ihn fragend an. "Schatz, was ist los?" wollte sie wissen. Er wendete sich zu ihr und lächelte leicht. "Ich glaube hier ist ein Stinktier entlang gelaufen. Es liegt ein sehr strenger Duft in der Luft." log er sie an. Er wollte ihr nicht die letzten Stunden des Urlaubs verderben. Denn er wusste wie anstrengend und hart die letzten Monate für sie gewesen sind. Sie nickte erleichternd lächelnd und schmiegte sich an ihn, während sie in die Hütte gingen. Sie nahmen die ersten Sachen und packten sie in den Wagen und ließen Cecilia und Tyran noch schlafen. Mit der Abenddämmerung wachte Tyran auf und küsste seine Cecilia sanft wach. Beide gingen nach unten, wo Ellen und Luke es sich auf den Sofa gemütlich gemacht hatten. Luke schaute über seine Schulter und grinste Tyran an. 


"Na seid ihr startklar?" Ty grinste nur zurück und hob eine Augenbraue hoch. "Ohne Frühstück fahr ich nicht los." meinte er schmunzelnd. Cecilia löste sich aus Tyrans Armen und ging zur Küche. Ellen hatte für die Beiden noch etwas vorbereitet. Sie und Luke hatten sich schon gestärkt, nach dem sie die Koffer ins Auto gebracht hatten. Cecilia kam mit einem Tablett wieder und stellte es auf den kleinen Couchtisch ab. Sie setzten sich auf das andere Sofa und begannen zu essen. Dabei planten die Männer die Route nach Hause. Die Vier hatten die Zeit für sich genossen, doch freuten sie sich auch schon darauf, zu Hause bei Maeve und Eras zu sein. Nach ihrer Stärkung säuberte Cecilia noch schnell das Geschirr, bevor die Vier ihren Heimweg antraten. Der Vorteil bei einer Fahrt in der Nacht war, dass es kaum Verkehr gab und man schnell an seinen Zielpunkt kam. Sie fuhren gerade den Berg hinab durch den dunklen Wald. Alles schien friedlich und still zu sein, als würde alles schlafen. Doch stand etwas dunkles auf der Fahrbahn. Luke erkannte es zu spät und trotz das er noch abbremste, erwischte er es. Man hörte den stumpfen Aufprall und sah wie, dass was auf der Straße stand über das Auto hinweg flog und hart aufprallte. 


Die Reifen des Autos quietschten und ein paar Meter nach dem Punkt des Aufpralls kamen sie zum Stehen. "Scheiße, verdammte Scheiße. Was war das?" brüllte Luke und schlug auf das Lenkrad mit geballten Fäusten. In Ellens und Cecilias Gesicht war der Schreck und Schock noch deutlich lesbar. Tyran blieb ruhig und legte seine Hand auf Lukes Schulter. "Komm wir sehen nach. Mädels ihr bleibt im Auto und verriegelt es. Erst wenn wir beide wieder hier stehen und Maeves Namen sagen, lasst ihr uns wieder rein. Habt ihr verstanden?" Ellen nickte nur stumm und schaute zu Cecilia. Die Jungs stiegen aus, um nach zuschauen, was sie überfahren hatten und wie schwer das Auto beschädigt wurde. Ellen schloss die Türen vorn ab und krabbelte über die Mittelkonsole nach hinten. Da verriegelte sie auch die Türen. Tyran und Luke gingen um das Auto und begutachteten den Schaden. Dieser war eher gering ausgefallen, was beiden einen kleinen Anlass von Erleichterung vermittelte. "Dann war das sicherlich nur so ein kleines Waldtier, was wir erwischt haben." meinte Luke etwas beruhigter. Ty nickte, auch wenn er es am liebsten glauben würde, machte es ihn doch etwas stutzig, dass kein Blut zu riechen oder zu sehen war. Sie gingen hinter das Auto und suchten mit den Taschenlampen die Straße ab. Es lag etwas auf der Fahrbahn. Vorsichtig näherten sie sich dem.

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