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Nullam felis Tenebrarum (Teil 43)

Mila legte ihr Handy beiseite und richtete sich langsam auf. Strich sie noch einmal über ihr Kleid bevor sie zu Eras stöckelte. "Komm es wird Zeit." Sein Blick ging an ihr vorbei hin zu meinem bewegungslosen Körper, bevor er sich umdrehte und voran zu Ellen und Tyran ging. Ellen hatte schon alles fertig gemischt, sowie es im Buch stand. Sie schaute auf als die Beiden den Raum betraten und schenkte Mila ein Lächeln. Tyrans Blicke wanderten sofort wieder auf Milas Körper als sie den Raum betrat. Erst der Rippenstoß brachte Ty dazu seinen Blick von ihr zu nehmen und sich nun wieder dem zu widmen was eigentlich wichtig ist. Ellen zog eine Alterne hervor und ging zu Mila. "Bist du aus freien Stücken hier und wirst du uns das geben was wir von dir brauchen?" fragte sie sie mit ernster Stimme. War dies auch Teil des Rituals. Mila schaute auf den kleinen Dolch der kunstvoll verziert war und schweifte dann mit dem Blick erst zu Eras und dann zu Ellen. Dennoch nickte sie leicht und hauchte bestimmt verführerisch. "Ja klar, bin ich freiwillig hier und will euch helfen."

Ellen gab ihr den Dolch und deutete ihr an sich über die kleine Schale sich in die Hand zu schneiden. Der Dolch schnitt sich in das zarte Fleisch von Milas Hand. Langsam begannen sich das süße Blut der Nymphe in der Schale zu sammeln. Nachdem die Schale etwas gefüllt war, verband Ellen Milas Hand. Danach nahm sie die Schale und mixte das Blut der Nymphe mit dem restlichen Trank. Erasmus bat Tyran Mila nach oben zu bringen. Wusste er das dieser Trank sicherlich einige Auswirkungen auf mich haben würde. Ellen nahm den Trank und füllte ihn in ein Glas. Wollte sie ihn überreichen, doch Eras schüttelte nur den Kopf und nahm den Trank an sich. "Nein Ellen, dass wird zu gefährlich. Ich werde das machen und sobald Tyran wieder unten ist, soll er seinen Arsch da rein bewegen. Schau bitte in zwei Minuten nach wo er bleibt, wenn er noch nicht wieder da ist." raunte er angespannt ihr zu. Er selbst wusste noch nicht einmal was geschehen würde, doch hoffte er, dass ich ihn auch in meinem Rausch erkennen würde. So betrat er den hinteren Raum, wo ich noch immer lag und mich nicht rührte.


Der Duft des Blutes stieg in meine Nase, doch wirkte es so unnahbar und weit. Er schloss hinter sich die Tür und schaute besorgt mich an, bevor er langsam näher kam. Seine Finger strichen sanft über meine Stirn bevor seine Lippen ihn folgten. In seiner Stimme war die Sorge um mich mehr als deutlich zu erkennen. "Mein Stern, ich hoffe so sehr das der Trank hilft. Ich will nicht mehr von dir getrennt sein. So verspreche ich dir, dass ich das Schwein finde und auslöschen werde. Nur versprich mir bei mir zu bleiben." Erasmus richtete mich leicht auf und gab mir dann den Trank. Ich spürte wie sich langsam das Blut in meine Kehle hinunter floss. Mein Körper durchströmte die Energie und ich riss die Augen auf. Sie glühten Blutrot auf und ich versprühte den unersättlichen Drang nach mehr. Gierig leerte ich das Glas. Dennoch wollte ich mehr. Immer mehr. "Langsam mein Stern. Nicht so hastig." Versuchte Erasmus mich ein wenig zu zügeln. Doch es war zu spät, ich riss mich los und überwältigte ihn. Das Blut der Nymphe hatte meine Kräfte noch mehr gestärkt, sodass selbst Eras es schwer hatte mich wieder von sich herunter zu bringen.


Doch konnte er mich nicht halten, sodass ich aus dem Zimmer verschwand, dem Duft des frischen Blutes der Nymphe nach. So stürmte ich an Ellen stumpf vorbei die Treppen hinauf. Tyran kam mir entgegen und sah meine blutgetränkten Augen. Er griff nach mir doch mein Fauchen signalisierten ihm besser vorsichtig zu sein. Hinter mir war in der Zeit Erasmus hinterher gestürmt und stand nun auch hinter mir. So konnte ich nicht mehr vor noch zurück. "Halt sie ja fest, Reißzähnchen. Sie ist im Blutrausch." knurrte Eras vor Anspannung. Seine Arme umklammerten mich und pressten mich an ihn. Ich versuchte mich zu befreien und stützte mich gegen Eras und trat Tyran von mir. Dieser verlor das Gleichgewicht und fiel rücklinks auf die Stufen. Auch Erasmus hatte zu tun uns zu halten. Fauchend warnte ich meinen Liebsten. "Lass mich los, sonst muss ich dir noch weh tun." Doch er kam meiner Drohung nicht nach. Er wendete sich an Ellen, die am Fuße der Treppe wie erstarrte dastand und nicht wusste was sie tun sollte. "Ellen teleportier uns beide raus aus der Stadt. Es ist zu gefährlich hier."


Sie nickte und begann sofort innerlich nach dem richtigen Spruch zu suchen. Sie formte die richtigen Worte und einen Augenblick später standen Erasmus und ich im angrenzenden Wald. Langsam ließ mich Eras los und drehte mich um. Sanft legte er seine Hand auf meine Wange und schaute mich verliebt an "Mein Stern, ich weiß das Gefühl ist berauschend und es dürstet dich nach mehr, aber bitte widerstehe dem Verlangen. Ich weiß das du es kannst." hauchte er mir leise und sanft zu. Er hoffte so durch mich durch zu dringen. Aber ich griff ihn an und brachte ihn zu Boden. Nun lag er unter mir und mein Blick war an seine Kehle geheftet. Langsam beugte ich mich herunter und setzte meine Lippen an seinen Hals an. Meine Zunge leckte über seine warme Haut, doch bevor ich hineinbeißen konnte, zog er mich an den Haaren von seinem Hals und begann mich leidenschaftlich zu küssen. Ich versuchte mich zu lösen, doch die Leidenschaft die er ausstrahlte schwappte mit jedem weiteren Kuss über mich. Langsam klärten sich meine Augen wieder von dem blutigem Rot und ich antwortete auf seine Küsse mit der gleichen Leidenschaft.

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