Erschöpft und angeschlagen gingen wir zu unseren Fahrzeugen zurück. Mit einer spürbaren Leichtigkeit im Herzen, dass alle, bis auf einigen kleinen Verletzungen, es doch alle überlebt hatten, liefen wir nun auf dem Hauptweg. Im Schatten des Waldes, hatten aufmerksame Augen den Kampf über beobachtet und ließen uns auch jetzt nicht einen Augenblick außer acht. Keiner von uns bemerkte diese gierigen und forschenden Blicke. Auch mein siebenter Sinn, der mich in so manchen Situationen gerettet hatte, schlug nicht Alarm. Es waren nur noch wenige Meter bis zum Waldesrand, wo unsere Autos standen, machte sich das Geschöpf, was uns die ganze Zeit beobachtet hatte, bemerkbar. Unsere Körper spannten sich merklich an und wir waren durch den Adrenalinstoß vom vorangegangenen Kampf zwar angeschlagen aber dennoch wachsam. Ich nahm meinen Bogen von der Schulter und hielt ihn bereit. Ein kleines zartes Geschöpf kam aus einem der Büsche am Wegesrand und hob die Arme. Ihre zierliche Stimme brach die Stille: "Entschuldigt bitte, ich möchte keinen Ärger machen oder euch angreifen. Ich bin nur hier um euch zu sagen, dass ihr die erste Schlacht für euch zwar gewonnen habt. Doch ein noch größerer und viel schwieriger Kampf steht euch bevor. So solltet ihr auch genau wissen mit wem ihr euch umgebt, denn nicht jeder ist euch wohl gesonnen."
Fragend schauten wir uns an. Meine Blicke waren auf dieses kleine zarte Geschöpf, dass in der Gestalt von einem kleinen asiatischen Mädchen vor uns stand, geheftet. Mir fiel unweigerlich auf, dass etwas an ihrem Schatten nicht stimmte. Tyran schaute mich kurz an und ergriff dann das Wort: "Wer hat dich geschickt? Und wen meinst du? Wen können wir nicht trauen?" Cecilia wurde schlecht, denn sie wusste, dass wenn das Mädchen nun ihren Namen nennen würde, würde sie sterben. Das Mädchen antwortete ihm: "Meine weise Meisterin hat mich geschickt. Ich kann euch nur sagen, dass es jemand ist aus euren Reihen, doch dürft ihr nie vergessen, dass auch aus Feinden Freunde und Verbündete werden können. Jedoch kann ich euch nicht mehr dazu sagen." Meine Augen zogen sich zu keinen Schlitzen zusammen, denn wieso sollten wir ihr trauen. In diesem Moment erkannte ich in ihrem Schatten, der mir merkwürdig vorkam, dass was mich störte. Es waren Marionettenfäden, die sie steuerten.
Ich hatte in der Vergangenheit schon einiges über solche Geschöpfe gehört und wusste, dass sie nur zur Übermittelung von Nachrichten eingesetzt wurden und selbst keine Gefahr da stellten. Unauffällig tippte ich Eras auf die Schulter und deutete mit meinem Blick auf den Schatten. Er nickte leicht, als er es sah und steckte wie ich die Waffen wieder weg. "Ich danke dir, dass du uns gewarnt hast, Mädchen. Sag deiner Meisterin, dass wir genau hinschauen werden, was um uns herum passiert." Meine Stimme klang sanft und natürlich wurde ich schief und überrascht, über meine Sanftheit, von den Anderen angeschaut. "Sag mal, hat Maeve irgendwas vor, oder wieso ist sie so überaus nett zu dem Gör?" fragte Tyran im Flüsterton Eras. Mit einem schiefen Lächeln schüttelte Erasmus nur den Kopf und meinte gelassen. "Das erklärt sie dann, wenn wir zu hause sind." Mit einem Nicken schaute das Mädchen uns an und verschwand wieder in die Nacht. Wir zogen uns zurück und fuhren nach Hause.
Die Nacht war schon fast vorbei, als wir ankamen. Ich ließ Ellen sich mit den Anderen sich ausruhen, während ich in unserem Garten, das Ritual vollzog, das Ty und mich über den Tag schützen sollte. Dabei gingen mir die Wörter der Kleinen nicht aus dem Kopf. Eras versammelte alle an den Esstisch, auch Luke war geblieben. Nachdem das Ritual erneuert wurde kam ich ins Haus und setzte mich zu den Anderen. "Ihr fragt euch sicherlich wieso ich so ruhig geblieben bin. Aber das hatte ein ganz simplen Grund. In meiner Vergangenheit habe ich schon mehrfach von diesen Übermittlungen von Nachrichten gehört. Da steckt immer ein Orakel dahinter. Sie können bestimmte Dinge sehen, aber sie mischen sich nie aktiv in die Geschehnisse ein und versuchen die Zukunft zu verändern. Das obliegt immer einem selbst. Sie sehen auch nur etwas unausweichliches oder etwas was für Entscheidungen wichtig ist. So glaube ich auch, dass dieser größerer Kampf etwas unausweichliches ist, egal wie wir uns in der Zukunft entscheiden. Doch sollten wir vorsichtig sein, gegenüber denen die sich bei uns einschleichen wollen." erklärte ich den Anderen.
"Ja schon, aber wie wollen wir uns sicher sein, dass derjenige uns nicht verrät?" fragte Tyran. Ich überlegte kurz, denn darauf hatte ich auch noch keine Antwort, aber ich dachte, wenn ich das hier jetzt sagen würde, dann würde sich die Person in Sicherheit fühlen. Das wollte ich auf keinen Fall. So bluffte ich. "Ganz einfach, es gibt ein Zauber, den ich anwenden kann. Dieser ist erkennbar, oder zurück zu verfolgen, doch derjenige, der uns schaden will, wird sich zu erkennen geben. Denn dieser wird von inneren Stimmen gequält bis er zusammenbricht. Da ist es auch egal, ob die Person bei uns integriert ist oder nicht. Dieser Zauber sucht sich die Person gezielt aus und sorgt dann dafür, dass sie sich zu erkennen gibt." Meine Blicke gingen die Reihe umher und ich wünschte mir einmal mehr, Gedanken lesen zu können. Ty ballte die Faust und schlug auf den Tisch. Man konnte spüren, dass er sehr aufgebracht ist. "Sollte sich jetzt schon eine Ratte eingeschleust haben, bringe ich ihn höchstpersönlich um. Denn ich finde nichts erbärmlicher als zu lügen." Der Druck schien sehr hoch zu sein und man konnte es spüren, das hier der Verrat an uns sehr hart bestraft wurde. Cecilia wurde immer kleiner und versank fast auf ihren Stuhl. Sie brach in Tränen aus und alle Blicke richteten sich auf sie.
Fragend schauten wir uns an. Meine Blicke waren auf dieses kleine zarte Geschöpf, dass in der Gestalt von einem kleinen asiatischen Mädchen vor uns stand, geheftet. Mir fiel unweigerlich auf, dass etwas an ihrem Schatten nicht stimmte. Tyran schaute mich kurz an und ergriff dann das Wort: "Wer hat dich geschickt? Und wen meinst du? Wen können wir nicht trauen?" Cecilia wurde schlecht, denn sie wusste, dass wenn das Mädchen nun ihren Namen nennen würde, würde sie sterben. Das Mädchen antwortete ihm: "Meine weise Meisterin hat mich geschickt. Ich kann euch nur sagen, dass es jemand ist aus euren Reihen, doch dürft ihr nie vergessen, dass auch aus Feinden Freunde und Verbündete werden können. Jedoch kann ich euch nicht mehr dazu sagen." Meine Augen zogen sich zu keinen Schlitzen zusammen, denn wieso sollten wir ihr trauen. In diesem Moment erkannte ich in ihrem Schatten, der mir merkwürdig vorkam, dass was mich störte. Es waren Marionettenfäden, die sie steuerten.
Ich hatte in der Vergangenheit schon einiges über solche Geschöpfe gehört und wusste, dass sie nur zur Übermittelung von Nachrichten eingesetzt wurden und selbst keine Gefahr da stellten. Unauffällig tippte ich Eras auf die Schulter und deutete mit meinem Blick auf den Schatten. Er nickte leicht, als er es sah und steckte wie ich die Waffen wieder weg. "Ich danke dir, dass du uns gewarnt hast, Mädchen. Sag deiner Meisterin, dass wir genau hinschauen werden, was um uns herum passiert." Meine Stimme klang sanft und natürlich wurde ich schief und überrascht, über meine Sanftheit, von den Anderen angeschaut. "Sag mal, hat Maeve irgendwas vor, oder wieso ist sie so überaus nett zu dem Gör?" fragte Tyran im Flüsterton Eras. Mit einem schiefen Lächeln schüttelte Erasmus nur den Kopf und meinte gelassen. "Das erklärt sie dann, wenn wir zu hause sind." Mit einem Nicken schaute das Mädchen uns an und verschwand wieder in die Nacht. Wir zogen uns zurück und fuhren nach Hause.
Die Nacht war schon fast vorbei, als wir ankamen. Ich ließ Ellen sich mit den Anderen sich ausruhen, während ich in unserem Garten, das Ritual vollzog, das Ty und mich über den Tag schützen sollte. Dabei gingen mir die Wörter der Kleinen nicht aus dem Kopf. Eras versammelte alle an den Esstisch, auch Luke war geblieben. Nachdem das Ritual erneuert wurde kam ich ins Haus und setzte mich zu den Anderen. "Ihr fragt euch sicherlich wieso ich so ruhig geblieben bin. Aber das hatte ein ganz simplen Grund. In meiner Vergangenheit habe ich schon mehrfach von diesen Übermittlungen von Nachrichten gehört. Da steckt immer ein Orakel dahinter. Sie können bestimmte Dinge sehen, aber sie mischen sich nie aktiv in die Geschehnisse ein und versuchen die Zukunft zu verändern. Das obliegt immer einem selbst. Sie sehen auch nur etwas unausweichliches oder etwas was für Entscheidungen wichtig ist. So glaube ich auch, dass dieser größerer Kampf etwas unausweichliches ist, egal wie wir uns in der Zukunft entscheiden. Doch sollten wir vorsichtig sein, gegenüber denen die sich bei uns einschleichen wollen." erklärte ich den Anderen.
"Ja schon, aber wie wollen wir uns sicher sein, dass derjenige uns nicht verrät?" fragte Tyran. Ich überlegte kurz, denn darauf hatte ich auch noch keine Antwort, aber ich dachte, wenn ich das hier jetzt sagen würde, dann würde sich die Person in Sicherheit fühlen. Das wollte ich auf keinen Fall. So bluffte ich. "Ganz einfach, es gibt ein Zauber, den ich anwenden kann. Dieser ist erkennbar, oder zurück zu verfolgen, doch derjenige, der uns schaden will, wird sich zu erkennen geben. Denn dieser wird von inneren Stimmen gequält bis er zusammenbricht. Da ist es auch egal, ob die Person bei uns integriert ist oder nicht. Dieser Zauber sucht sich die Person gezielt aus und sorgt dann dafür, dass sie sich zu erkennen gibt." Meine Blicke gingen die Reihe umher und ich wünschte mir einmal mehr, Gedanken lesen zu können. Ty ballte die Faust und schlug auf den Tisch. Man konnte spüren, dass er sehr aufgebracht ist. "Sollte sich jetzt schon eine Ratte eingeschleust haben, bringe ich ihn höchstpersönlich um. Denn ich finde nichts erbärmlicher als zu lügen." Der Druck schien sehr hoch zu sein und man konnte es spüren, das hier der Verrat an uns sehr hart bestraft wurde. Cecilia wurde immer kleiner und versank fast auf ihren Stuhl. Sie brach in Tränen aus und alle Blicke richteten sich auf sie.
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