Ich vertraute zwar Luna blind, denn was ihre Menschenkenntnis anging war auf sie immer zu 100 % verlass. Doch ich ging lieber kein Risiko ein. Mein Pyjama lag für mich auf dem Bett bereit und ich schlüpfte aus meinen Sachen und zog ihn an. Die Seide umschloss meinen kühlen Körper und fiel leicht über meine Rundungen. Die Tagesdecke zog ich von meinem Futonbett und schlüpfte unter die Decke. Am Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen hervor und badeten den Himmel in einem schönen Rot und Orange. Ich schloss meine Augen und glitt wenige Minuten Später in das Land der Träume. Die Ereignisse und Erkenntnisse spiegelten sich in meinem Traum wieder. Doch irgendetwas war noch in diesem Traum was die Zukunft für mich bereithielt. Ich hatte öfters die Zukunft in meinen Träumen sehen und deuten können. Doch diese Zeiten waren schon sehr lange her, aber seit dem vergangenen Tag verfolgte mich ein Stück dieser Träume wieder. In meinem Traum war ich an der Seite eines weißen Werwolfes und wir jagten durch die Nacht. Es war Vollmond und die Mondmutter hatte uns beide auf die Jagd geschickt. Vor uns rannte ein prächtiger Hirsch, den wir erlegen sollten.
Gemeinsam setzten wir zum Sprung an und brachten den Hirsch zum Erliegen. Meine Fangs gruben sich in seinen Hals und sein Blut rann meine Kehle hinunter. Der Werwolf machte sich über den Körper des Hirsches her. Nachdem wir das Tier erlegt hatten schauten wir uns tief in die Augen. Es war Windstill und kein Geräusch war zu hören. Ich stand auf und kam dem Werwolf näher. Sein Fell glich dem sanften Schein der Mondmutter. Auch er stand auf und wir standen uns gegenüber. Wir standen so eine kleine Weile bevor die Mondmutter zu uns herab kam und sich neben uns stellte. Ihre Stimme drang klar und lieblich in die weite Stille. „Meine Kinder, in nächster Zukunft werdet ihr einen großen Kampf gegenübersehen. Ihr beide werdet auf eine große Prüfung gestellt und ihr müsst entscheiden zu welcher Seite ihr gehört. Doch auch, wenn all das was ihr verkörpert gegen euch spricht so müsst ihr den richtigen Weg finden. In euch steckt sehr viel mehr als nur ein Werwolf und ein Vampir. Werdet euch das bewusst. Ihr könnt einander helfen.“ Mit diesen Worten verschwand sie wieder und ließ uns mit unserer Beute stehen. Sie führte ihre anderen Kinder bei der Jagd an.
Ich schaute dem Werwolf in die Augen und erkannte eine Verbindung, doch welche das war konnte ich nicht genau erkennen. Aber ich wusste, dass die Mondmutter immer Recht hatte bei dem was sie sagte. Der Werwolf atmete mit einem kleinen Grollen aus und pustete mir seinen Atem ins Gesicht. Automatisch hob ich meine Hand und wollte sie auf seine Wange legen, als ich Ellens Stimme aus der Ferne wahrnahm und meine Augen schlagartig aufriss. Ich brauchte einen kleinen Moment bevor ich wusste wo ich bin. Meine Augen suchten nach Ellen die in der Tür stand. Erschrocken begann sie zu stammeln: „Entschuldige. Ich wusste nicht, dass du noch schläfst. Aber die Sonne ist schon vor einer Stunde untergegangen und Tyran will unbedingt das Haus verlassen.“ Mit einem Nicken signalisierte ich ihr das ich es verstanden hatte. „Ich komme gleich runter. Bitte halte immer genügend Abstand von schlafenden Vampiren, denn meist sind sie für einen kurzen Moment orientierungslos und können dich verletzten. Ellen gehst du bitte in dein Zimmer, denn ich denke das Tyran nicht gerade gut zu händeln ist.“ Sie nickte und kam meiner Bitte nach. Ich stand auf und zog mich schnell um, bevor ich nach unten ging.
Tyran war schon wach und war gerade dabei mein Wohnzimmer zu verwüsten. Ich trat in die Tür und lehnte mich an den Türrahmen. Meine Hände verschränkte ich und räusperte. Er drehte seinen Kopf und schaute mich mit blutroten Augen an. „Hast du schlecht geschlafen oder wieso hast du so einen Wutausbruch bekommen. Ich hoffe für dich, dass du mein Wohnzimmer wieder aufräumst, sonst muss ich dir doch noch die Zähne ziehen.“ Ermahnte ich ihn mit einem finsteren Lächeln. Wutentbrannt stürmte er auf mich zu, doch bevor er mich packen konnte drehte ich meinen Körper so weg, dass er ins Leere griff. „Hexlein, lass mich raus. Ich hasse es eingesperrt zu werden und diese Werwölfe sind mir scheiß egal. Also lass mich gehen.“ Fauchte er mir entgegen und versuchte wieder mich anzugreifen. Lächelnd wich ich ihm aus und gab ihn eine Ohrfeige. Er schaute mich mit einem aggressiven Blick. Dann trat er näher auf mich zu und begann mich innig zu küssen. Ich drückte ihn weg und fragte ihn überrascht. „Was sollte das denn? Spinnst du? Erst zerlegst du mein Wohnzimmer, machst Ellen Angst und greifst mich an. Und jetzt küsst du mich?“
„Was denn? Das war eine Entschuldigung. Aber ich kann ja das Wohnzimmer aufräumen.“ Ich ging in die Küche und bereitete das Frühstück für Tyran und mich vor. Beim Gehen bemerkte ich noch, „Man kann sich auch noch anders entschuldigen.“ Tyran räumte das Schlachtfeld im Wohnzimmer auf und ich brachte ihm sein Glas. Nach dem ich gespeist und aufgewaschen hatte, ging ich noch einmal zu Tyran. „Ty, ich will das du auf Ellen aufpasst. Ich muss noch etwas erledigen und bin bald wieder da. Und ja ich weiß was heute für eine Nacht ist. Nimm es einfach hin, denn ihr beide könnt eh nicht das Grundstück verlassen. Es ist auch besser so.“ Ohne die Antwort von ihm abzuwarten ging ich in mein Zimmer rauf und zog mich um. Ich musste in das Waldstückchen gehen, denn in mir wuchs der Drang immer stärker und er wurde immer lauter. Auf leisen Sohlen verließ ich das Haus, um nicht die Aufmerksamkeit von Ellen zu wecken. Mein Gefühl sagte mir das es richtig war zu gehen, aber ich wusste auch das es sehr gefährlich sein würde. Nach kurzem Fußmarsch gelangte ich in den Wald hinter dem Städtchen. Ich wusste noch nicht was mich da erwarten würde.
Gemeinsam setzten wir zum Sprung an und brachten den Hirsch zum Erliegen. Meine Fangs gruben sich in seinen Hals und sein Blut rann meine Kehle hinunter. Der Werwolf machte sich über den Körper des Hirsches her. Nachdem wir das Tier erlegt hatten schauten wir uns tief in die Augen. Es war Windstill und kein Geräusch war zu hören. Ich stand auf und kam dem Werwolf näher. Sein Fell glich dem sanften Schein der Mondmutter. Auch er stand auf und wir standen uns gegenüber. Wir standen so eine kleine Weile bevor die Mondmutter zu uns herab kam und sich neben uns stellte. Ihre Stimme drang klar und lieblich in die weite Stille. „Meine Kinder, in nächster Zukunft werdet ihr einen großen Kampf gegenübersehen. Ihr beide werdet auf eine große Prüfung gestellt und ihr müsst entscheiden zu welcher Seite ihr gehört. Doch auch, wenn all das was ihr verkörpert gegen euch spricht so müsst ihr den richtigen Weg finden. In euch steckt sehr viel mehr als nur ein Werwolf und ein Vampir. Werdet euch das bewusst. Ihr könnt einander helfen.“ Mit diesen Worten verschwand sie wieder und ließ uns mit unserer Beute stehen. Sie führte ihre anderen Kinder bei der Jagd an.
Ich schaute dem Werwolf in die Augen und erkannte eine Verbindung, doch welche das war konnte ich nicht genau erkennen. Aber ich wusste, dass die Mondmutter immer Recht hatte bei dem was sie sagte. Der Werwolf atmete mit einem kleinen Grollen aus und pustete mir seinen Atem ins Gesicht. Automatisch hob ich meine Hand und wollte sie auf seine Wange legen, als ich Ellens Stimme aus der Ferne wahrnahm und meine Augen schlagartig aufriss. Ich brauchte einen kleinen Moment bevor ich wusste wo ich bin. Meine Augen suchten nach Ellen die in der Tür stand. Erschrocken begann sie zu stammeln: „Entschuldige. Ich wusste nicht, dass du noch schläfst. Aber die Sonne ist schon vor einer Stunde untergegangen und Tyran will unbedingt das Haus verlassen.“ Mit einem Nicken signalisierte ich ihr das ich es verstanden hatte. „Ich komme gleich runter. Bitte halte immer genügend Abstand von schlafenden Vampiren, denn meist sind sie für einen kurzen Moment orientierungslos und können dich verletzten. Ellen gehst du bitte in dein Zimmer, denn ich denke das Tyran nicht gerade gut zu händeln ist.“ Sie nickte und kam meiner Bitte nach. Ich stand auf und zog mich schnell um, bevor ich nach unten ging.
Tyran war schon wach und war gerade dabei mein Wohnzimmer zu verwüsten. Ich trat in die Tür und lehnte mich an den Türrahmen. Meine Hände verschränkte ich und räusperte. Er drehte seinen Kopf und schaute mich mit blutroten Augen an. „Hast du schlecht geschlafen oder wieso hast du so einen Wutausbruch bekommen. Ich hoffe für dich, dass du mein Wohnzimmer wieder aufräumst, sonst muss ich dir doch noch die Zähne ziehen.“ Ermahnte ich ihn mit einem finsteren Lächeln. Wutentbrannt stürmte er auf mich zu, doch bevor er mich packen konnte drehte ich meinen Körper so weg, dass er ins Leere griff. „Hexlein, lass mich raus. Ich hasse es eingesperrt zu werden und diese Werwölfe sind mir scheiß egal. Also lass mich gehen.“ Fauchte er mir entgegen und versuchte wieder mich anzugreifen. Lächelnd wich ich ihm aus und gab ihn eine Ohrfeige. Er schaute mich mit einem aggressiven Blick. Dann trat er näher auf mich zu und begann mich innig zu küssen. Ich drückte ihn weg und fragte ihn überrascht. „Was sollte das denn? Spinnst du? Erst zerlegst du mein Wohnzimmer, machst Ellen Angst und greifst mich an. Und jetzt küsst du mich?“
„Was denn? Das war eine Entschuldigung. Aber ich kann ja das Wohnzimmer aufräumen.“ Ich ging in die Küche und bereitete das Frühstück für Tyran und mich vor. Beim Gehen bemerkte ich noch, „Man kann sich auch noch anders entschuldigen.“ Tyran räumte das Schlachtfeld im Wohnzimmer auf und ich brachte ihm sein Glas. Nach dem ich gespeist und aufgewaschen hatte, ging ich noch einmal zu Tyran. „Ty, ich will das du auf Ellen aufpasst. Ich muss noch etwas erledigen und bin bald wieder da. Und ja ich weiß was heute für eine Nacht ist. Nimm es einfach hin, denn ihr beide könnt eh nicht das Grundstück verlassen. Es ist auch besser so.“ Ohne die Antwort von ihm abzuwarten ging ich in mein Zimmer rauf und zog mich um. Ich musste in das Waldstückchen gehen, denn in mir wuchs der Drang immer stärker und er wurde immer lauter. Auf leisen Sohlen verließ ich das Haus, um nicht die Aufmerksamkeit von Ellen zu wecken. Mein Gefühl sagte mir das es richtig war zu gehen, aber ich wusste auch das es sehr gefährlich sein würde. Nach kurzem Fußmarsch gelangte ich in den Wald hinter dem Städtchen. Ich wusste noch nicht was mich da erwarten würde.
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