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2015 ....

Dieses Jahr ist wohl jeder froh, wenn es zu Ende ist und doch bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Hatten wir doch in diesem Jahr so einiges zu verdauen. Einige der Ereignisse werden wohl noch lange in unseren Gedächnis bleiben. Doch sollte man nie die Hoffnung aufgeben. Denn wer weiß schon was 2016 für uns bereit hält.


2015 zogen sich zwei Themen wie ein roter Faden durch fast das gesamte Jahr. Keiner hatte von uns doch je sich vorstellen können, dass der Terror so nah kommt und wir uns immer wieder so machtlos fühlen. Doch die IS setzte Anfang des Jahres ein Statement in dem sie das französische Satire Magazin angriff. Dieser Schlag ins Herz von Paris sollte nur der Anfang von den Meldungen sein, die wir zu hören bekommen sollten. Nein immer wieder konnte man Meldungen über weitere Terroranschläge lesen und hören. Aber damit nicht genug. So nahm die IS ein weiteres Mal Paris im November ins Auge und verübte an verschiedenen Teilen zur gleichen Zeit Terroranschläge aus. Der Schock saß tief. Frankreich sah sich gezwungen nun zu handeln und forderte die anderen EU-Länder auf der Basis der Verträge um Hilfe.
So wurde auch der russisische Oppositionspolitiker Boris Nemos auf offener Straße in der Nähe von Kremls erschossen. Auch Deutschland traf es ins Herz, als eine Maschine von Germanwings im März in den südlichen Alpen von Südfrankreich abstürzte. Dieser Absturz hatte nichts mit dem herumkreisenden Terror zu tun, jedoch bestürzte es dennoch die Menschen im Land.
Nicht einmal zwei Monate später fegte eine Tornado über die Region Mecklenburg-Vorpommern und richtete einen Millionschaden an. Der MERS-COV-Virus breitete sich im Juni in Südkorea aus, sodass man beschloss Schulen zu schließen, um das Infektionsrisiko einzudämmen. Auch Hitze, Erdbeben und Fluten waren Komponenten, mit denen wir uns in diesem Jahr wieder beschäftigt hatten.

Ein weiteres großes Thema was uns das Jahr über begleitete ist die Flüchtlingskrise. Immer mehr Menschen suchten ein neues Zuhause, mit der Hoffnung dem Terror und dem Krieg zu entkommen. Sie ließen alles zurück und nahmen nur das mit, was sie tragen konnten und machten sich auf den Weg in eine hoffentlich bessere Zukunft. Deutschland war und ist immer noch ein Ziel der Flüchtlinge. In solchen Zeiten zeigt es einen doch einmal noch deutlicher, was wir in Deutschland genießen. Und doch gibt es in unseren einigenem Land Menschen die Nichts haben. Die jede Nacht sich etwas suchen, wo sie schlafen können. Diese Menschen sind mit der Flüchtlingskrise noch ein wenig mehr ins Abseits gerutscht, als sie es so schon sind.
Der Strom von Flüchtlingen wurde so groß das die Länder den Überblick schnell verloren. Ich denke keiner hatte damit gerechnet das in so kurzer Zeit so viele Menschen versuchten Asyl zu finden. Um die illegale Einreise zu unterbrinden entschloss man sich die Grenzen wieder zu errichten. So wurden die ersten Erfolge auch bei der Bekämpfung von Schleußern erzielt. Aber auch unter den Flüchtlingen gab es viele Opfer, die ihre Reise auf ein vielleicht besseres Leben nicht erreicht hatten.

Die Flüchtlingskrise war allerdings nicht die Einzige Krise, die uns beschäftigte. Auch die wirtschaftliche Krise in Griechenland machte immer wieder Schlagzeilen. Anfänglich hatte die Griechenlandkrise mein Interesse nicht sonderlich geweckt. Dennoch verfolgte man die Sache. So bekam Anfang des Jahres Griechenland ein politischen Wechsel, der gleich um eine Schuldenerleichterung bei der EU für sein Land kämpfte. Keine vier Monate später hatte die Krise Griechenlands sich immer mehr zugespitzt. So verlor die Athener Börse 22 Prozent durch die einmonatige Schließung. Dennoch wird per Volksabstimmung gegen den Vorschlag von der EU gestimmt. Am traurigsten waren jedoch die Bilder von den Auswirkungen der Krise im Land. Auch Puerto Rico kämpfte dieses Jahr um die Zahlungsfähigkeit. Denn auch das Land konnte die Anleihe von den USA nicht ausgleichen.

Mitten in dem ganzen Terror und den Krisen gab es dennoch ein paar kleine aber ebenso kraftvolle Ereignisse, die einem die Hoffnung und die Kraft gaben. So kam die kleine englische Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana zu Welt. Sie ist die vierteThronfolgerin in der englischen Königsfamilie.
Auch Deutschland hatte einen Grund zu feiern. Am 3. Oktober vor genau 25 Jahren fiel die Mauer. An diesem Tag wurde das Land wiedervereint. Auch wenn in einigen Köpfen die Mauer noch besteht, so macht es doch auch deutlich, dass wir schon einmal es geschafft haben. So bin ich auch der Überzeugung, dass man sich, wenn jeder seinen Teil beiträgt und den anderen in allen Punkten respektiert, es schaffen kann, ein friedvollen zusammenleben zu ermöglichen.

Mit diesen Worten will ich eigentlich auch schon beenden und wünsche allen  einen guten Rutsch in das neue Jahr.

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